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Samstag, 4. Juni 2011

Die Verschwörung der Freunde Satans (11): Die prophezeihten Ereignisse vor dem Jüngsten Tag

Bevor ich die Ereignisse aufführe, die die Muslime vor dem Jüngsten Tag erwarten, möchte ich noch darauf hinweisen, dass sich diese Berichte zum größten Teil auf Ahadith gründen, von denen einige nicht mutawwatir sind, d.h. zweifelsfrei vom Propheten Muhammad (sas) in genau dieser Form ausgesprochen wurden. Die grundlegenden Dinge, wie das Erscheinen des Dadjal und von Jesus, basieren auf gesicherten Überlieferungen, während andere Überlieferungen über den Mahdi zum Beispiel eher als möglich angesehen werden sollten, was sie allerdings nicht weniger interessant macht. Auf jeden Fall können sie eine Hilfe sein, geschichtliche Ereignisse besser einordnen zu können und im Zweifelsfall mit Allahs Hilfe richtige Entscheidungen zu treffen. Trotzdem ist es denkbar und sogar zu erwarten, dass es viele falsche Mahdis geben kann und wird - so wie z.B. Harun Yahya diesen Anspruch fälschlicherweise erhebt. Er erfand sogar selbst einige angebliche Überlieferungen, um seinen Anspruch zu stützen, obwohl er keine der ursprünglichen Überlieferungen erfüllt, bereits in einer Psychiatrie einsaß und bekannt ist für Israelfreundlichkeit sowie einen sehr fragwürdigen Lebensstil. Vorsicht ist daher auf jeden Fall angebracht, wenn jemand kommt, der diesen Anspruch erhebt, denn er könnte ein Agent der Illuminaten sein.

12.    Ist der Jüngste Tag nahe?

Den genauen Zeitpunkt der Stunde kennt nur Allah (subhana wa ta'ala), jedoch hat er uns über seinen Propheten Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) viele Zeichen mitgeteilt, die ihr Kommen ankündigen und die ihr vorausgehen. Wie nahe ist die Stunde bereits gerückt und welche Vorzeichen sind bereits eingetroffen? Betrachten wir die Aussagen der Hadithe etwas genauer: (nachzulesen z.B.  bei http://www.way-to-allah.com/dokument/DIE%20ZEICHEN%20DES%20JUNGSTEN%20TAGES!.pdf

Allahs Gesandter (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) hat gesagt: Ihr sollt mit guten Taten anfangen, bevor die Versuchungen kommen, die wie die dunkle Nacht sind. Ein Mann steht als Gläubiger - Mu'min - auf und legt sich am Abend als Ungläubiger - Kafir - schlafen. Und einer ist am Abend Gläubiger und steht morgens als Ungläubiger auf. Er verkauft seinen Glauben für Nichtigkeiten.

12.1         Vorzeichen des Jüngsten Tages und der Stunde


Der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm)  sagte: Die Stunde beginnt nicht bevor zwischen zwei großen Gruppen, die den selben Ruf haben, ein großer Krieg anfängt.

Zur Erklärung: Diese beiden Gruppen nennen sich mit dem selben Namen. Jedoch nur eine Gruppe ist berechtigt, diesen Namen zu tragen. Es wird nicht berichtet, ob es sich hierbei um Muslime handelt oder nicht. Es wäre also auch denkbar, dass damit Kriege gemeint sind, die unter Christen stattfanden oder finden werden.

In weiteren Hadithen finden wir Beschreibungen der Zeit, die der Stunde vorausgeht, wo gesagt wird,
-dass die Zahl der Frauen sich vermehren wird, ca. 1:40 oder 1:50;
-dass es viel Handel und viele Geschäfte geben wird und auch viele Frauen daran beteiligt sein werden; (Die Frau verlässt ihren Platz in der Familie, weil entweder der Mann seine islamische Pflicht, die Versorgung der Familie nicht mehr oder
nicht ausreichend wahrnimmt, oder weil sie nach einer Karriere aus Habgier und Selbstsucht strebt.)
-dass die Frauen sich bedecken und trotzdem wie nackt aussehen;
-dass der Mensch zu dem Entschluss kommt, dass es besser ist, einen Hund aufzuziehen, als ein Kind zu haben;
-dass eine Zeit kommen wird, wo der Mensch seinen Glauben wie ein Stück glühende Kohle in seiner Hand hält; (Dies kann bedeuten, dass die Praktizierung des Glaubens sehr schwer gemacht wird, was durch die Ungläubigen - Kuffar - verursacht werden kann oder auch durch einen selbst.)
-dass es viele Krankheiten geben wird;
-dass viele Leute Qur'an lesen und behaupten werden, dass sie die Besten sind und dabei nichts tun;
-dass die Muslime untereinander unbarmherzig, hart und respektlos sind, wenn sie über bestimmte Dinge eine verschiedene Meinung haben oder sei es auch nur aus Antipathie; (Dass selbst nicht alle guten Muslime dieselbe Wellenlänge haben müssen, steht auch im Qur'an, Sure 7:43 . Hier wird berichtet, dass Allah (subhana wa ta'ala)  guten Muslimen, auch wenn zwischen ihnen ein Gefühl des Hasses besteht, ihnen diese menschliche Schwäche beseitigen wird, bevor diese gemeinsam in das Paradies eingehen werden. In früheren Zeiten haben sich die Muslime, trotz verschiedener Meinungen und Antipathie respektiert und darüber hinaus haben sie sich gegenseitig für ihre Rechte eingesetzt . Wogegen sie sich in heutiger Zeit beschimpfen und sich einander sogar Unglaube vorwerfen, oder die eine Partei behauptet, mit Sicherheit würde die andere in die Hölle gehen. Dazu kommt der ungerechte Umgang miteinander. Dieses Verhalten ist ein Zeichen von Unwissenheit.)
- dass das "anvertraute Gut" - Amana - verloren geht;
- dass Frauen in der Nähe Mekkas um einen Götzen tanzen und die Menschen diesen anbeten werden; (Dieses soll kurz vor dem Jüngsten Tag geschehen.)
- dass viele im Islam verbotene Handlungen verbreitet sein werden.

Diese kleinen Vorzeichen sind bereits zum größten Teil eingetroffen, was vermuten lässt, dass nicht mehr viel Zeit übrig bleibt, bis auch die großen Zeichen eintreffen.

Der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) sagte, dass  die Stunde nicht kommen wird, bis die Muslime die Juden bekämpfen und umbringen; bis der Jude sich hinter dem Stein und Baum versteckt und der Stein und der Baum sagen wird: „Oh, du Muslim, oh, du Diener Allahs, dies ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, komm und bring ihn um!“ Bis auf Gargat dieser ist von den Bäumen der Juden.

Deshalb ist uns als Muslimen klar, wer unsere Feine sind, und gegen wen wir eines Tages kämpfen werden: die Juden; oder genauer: die Zionisten und Kabbalisten.
Jesus wird das Kreuz zerstören – woraus man schließen kann, dass auch die Kirche zu den Gegnern der Muslime zählt und auf der Seite des Dadjals stehen wird.

12.2   Was ist überliefert über den Imam Mahdi?

 Über Al-Mahdi und seine Zeit gibt es viele verschiedene Berichte und Aussagen, die mehr oder weniger gesichert sind, aber es gibt auch einige, die klar und eindeutig von den Gelehrten überliefert wurden. Danach ist es eindeutig, dass er aus der Familie des Propheten (Allahs Segen und Heil auf ihm) abstammt. Und es ist eindeutig, dass in seiner Zeit überall Gerechtigkeit herrschen und es keine weitere Regierung geben wird, und das, nachdem die Welt voller Ungerechtigkeit war.
Allah (subhana wa ta'ala) wird zwei Zeichen bringen, die es vorher, seitdem Allah (subhana wa ta'ala) die Erde und die Himmel erschuf, nicht gab, und die Al-Mahdi ankündigen. In dem Jahr der Ankunft von Al-Mahdi wird es in der ersten Ramadannacht eine Mondfinsternis und in der Mitte des Ramadans eine Sonnenfinsternis geben.
Al-Mahdi wird von Engeln begleitet, die verkünden, dass er Al-Mahdi ist.
Aus mehreren Ahadith, überliefert u.a. von Abu-Dawud und Muslim, kann man entnehmen, dass, kurz bevor Al-Mahdi kommen wird, ein Krieg zwischen Muslimen und Römern (Römer; das römische Reich war zur Zeit des Propheten (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) das heutige Europa. Oder: Rom im Sinne der katholischen Kirche) beginnen wird. Es wird ein sehr schrecklicher Krieg sein. Von den Muslimen wird 1/3 sterben, welche als die besten Märtyrer bezeichnet werden; 1/3 wird fliehen, diese sind die schlimmsten Heuchler. Das letzte Drittel wird unter der Anführung von Al-Mahdi siegen. Später werden sie Istanbul, und Rom erobern. Danach in der Zeit von Al-Mahdi, wird die gesamte Erde mit Gerechtigkeit ausgefüllt sein und es heißt, die religiösen Differenzen unter den Muslimen werden verschwinden.

Die Leute werden in Mekka für Al-Mahdi die Huldigung - Baya machen. In der Anfangszeit wird er angegriffen, aber die Angreifer werden zwischen Mekka und Medina total vernichtet werden.
Es werden Kämpfer mit schwarzen Flaggen aus Churasan (Afghanistan, Iran, Aserbeidschan) kommen. Der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm)  gab Anweisung dort hinzugehen, selbst wenn man auf Händen und Füßen über Eis kriechen müsste, weil Al-Mahdi unter ihnen sein wird.
Die Macht von Al-Mahdi wird sich sehr schnell etablieren, in ein bis zwei Tagen (im Sinne von Jahren?). Es gibt verschiedene Aussagen darüber, wie lange Al-Mahdi herrschen wird. In Überlieferungen von Tirmidhi ist von 7 oder 9 Jahren die Rede, andere Überlieferungen sprechen von 40 Jahren.

Und Abu Huraira – möge Allah mit ihm zufrieden sein- sagte: „Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) erwähnte al Mahdi und sagte dann: „Wenigstens sieben, ansonsten acht oder neun (Jahre wird er verweilen) und er wird die Erde mit Gerechtigkeit und Recht erfüllen, so wie sie zuvor von Ungerechtigkeit und Unterdrückung erfüllt war.

Hudaifa ibn al Jaman – möge Allah mit ihm zufrieden sein-  sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) sagen: „Wehe dieser Gemeinde wegen der Tyrannei ihrer Herrscher, wie sie morden und die (Allah) Gehorsamen in Angst und Schrecken versetzen, außer denen, die ihnen gehorsam sind, so dass der Gläubige sie, um sich zu schützen, mit seiner Zunge beruhigt, während sein Herz sich gegen sie erhebt. Wenn dann Allah dem Islam seine Würde zurückgeben will, bricht Er einem jeden rebellischen Tyrannen das Rückrat – und Er besitzt die Macht zu tun, was Er will -, um den Zustand der Gemeinde zum Rechten zurückzubringen, nachdem sie verdorben war. O Hudaifa, wenn von dieser Welt nicht mehr als ein Tag übrig ist, wird Allah diesen Tag verlängern, bis ein Mann aus meinem Hause herrschen wird. Unter seiner Herrschaft werden die großen Schlachten geschlagen werden und der Islam wird sich ausbreiten. Allah bricht Sein Versprechen nicht und Er ist schnell im Abrechnen. (Ibn Madscha)

Am Ende seiner Zeit bzw. Herrschaft werden Ad-Dadjal und Jesus erscheinen. Diese Zeit wird durch besondere Ereignisse angekündigt werden. Es wird geschehen, dass in einem Jahr 1/3 des Regens ausfallen wird und 1/3 aller Erdprodukte; im zweiten Jahr wird 2/3 des Regens ausfallen und 2/3 der Erdprodukte werden fehlen; und im dritten Jahr wird der Regen ganz ausbleiben und es wird keine Nahrungsmittel mehr geben. Viele werden sterben, und es wird Muslime geben, die wie Engel nur vom Gedenken an Allah - Dhikr - leben. In dieser Zeit kommt aus dem Osten Ad-Dadjal.

Nach der Theorie aus der Serie : „die Ankünfte“, werden die wichtigen Schlachten im Heiligen Land ausgetragen werden. Dabei werden die Protagonisten der Neuen Weltordnung auf die Armee von Imam Mahdi treffen.
Die Zerstörung der Aqsa Moschee (der ehemalige „Tempel“ des Salomo) läutet das Kommen des Mahdi ein. Es ist nochmals anzumerken, dass diese Prophezeihungen nicht zum Kern des islamischen Glaubens gehören. Einige Ahadith sind nicht lückenlos überliefert oder unter den Überlieferern befanden sich einige, deren Glaubwürdigkeit nicht hundertprozentig war. Daher könnten sie falsch oder erfunden sein und sollten lediglich als Hinweise darauf betrachtet werden, was geschehen könnte.


12.3   Was wissen wir über die Wiederkehr von Jesus?


Am Ende der Zeit wird Jesus herab steigen und mit den Muslimen gegen den Dadjal kämpfen. Danach wird er noch eine gewisse Zeit leben, das Kreuz zerschlagen, das Schwein töten und deutlich machen, dass er außer dem Islam keine Religion akzeptiert. Dann wird er eines natürlichen Todes sterben.

In einem Teil eines Hadiths wird berichtet, dass der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) sagte:
Von meiner Gemeinde wird sich zu jeder Zeit eine Gruppe für Wahrheit und Gerechtigkeit einsetzen. Er sagte weiter: Dann steigt Isa, Sohn Mariams herab. Der Imam dieser Gruppe (welcher Al-Mahdi ist) sagt dann: Komm bete vor uns! Er erwidert: Nein! Ihr seid füreinander Imam.

Jesus wird östlich von Damaskus in einer bekannten Moschee bei einem weißen Minarett erscheinen, hinter Al-Mahdi beten und danach ausziehen, um Ad-Dadjal zu töten, denn dieser wird unterwegs sein, die Muslime anzugreifen. Jesus wird ihn in die Flucht schlagen und dann töten. Es heißt, der Dadjal wird bei seinem Anblick quasi schmelzen – was auch bedeuten kann, dass durch die Wahrheit, die Jesus bringt, seine Täuschung und Lügen für jeden offensichtlich und erkennbar werden und er so seine Macht verliert. Es heißt ja, er wird vorgeben, der Messias zu sein; wenn daher der echte Messias erscheint, wird sein Anspruch als falsch entlarvt.
Ad-Dadjal wird versuchen, vor Jesus zu fliehen; aber Jesus wird ihn töten. Nachdem Ad-Dadjal getötet worden ist, werden die Gog und Magog gegen die Menschheit unterwegs sein. Sie kommen in einer großen Überzahl und werden alles essen und trinken, was es gibt. Die Gog und Magog schwärmen aus jedem Winkel hervor. Die ersten gehen am See von Tiberias (Jordanien) vorbei und trinken daraus . Wenn der letzte von ihnen vorbeikommt, wird er sagen: Hier war mal Wasser! Gog und Magog sind durch ihre Vielzahl kriegerisch unbezwingbar, so dass auch Jesus gegen sie kämpferisch nichts ausrichten kann. Darum wird er mit den Gläubigen zum Berg Dtur gehen und dort Du'a machen, worauf die Gog und Magog allesamt sterben werden. Soweit man schauen kann wird die ganze Erde mit ihren Leichen bedeckt sein. Jesus wird wieder Allah (subhana wa ta'ala) um Hilfe bitten und Er wird einen Regen schicken oder Vögel oder Insekten oder alles zusammen, die die Leichen hinwegraffen werden.

Einigen Überlieferungen zufolge wird Jesus in dieser Zeit Hadj machen und das Grab Muhammads (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) besuchen. Dabei wird er sterben und neben Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) begraben werden.
Die Aussagen darüber, wie lange Jesus bleiben wird sind unterschiedlich, nämlich zwischen sieben und vierzig Jahren. Dies wurde nicht eindeutig mitgeteilt. Nach dem Tod Jesu werden viele Muslime vom Glauben abfallen. Die Ungläubigen werden sich vermehren, bis zu einer Zeit, in der zwei weitere Zeichen sichtbar werden: der Aufgang der Sonne im Westen und das sprechende Tier, welches aus der Erde zwischen Safa und Marwa hervorkommen und den Menschen verkünden wird, wer ein Gläubiger ist und wer nicht. Nach diesen eindeutigen Zeichen ist schon das Schicksal eines jeden Menschen besiegelt. Es wird keine Reue mehr akzeptiert von denjenigen, die vorher nicht geglaubt haben. Danach wird es einen Rauch geben, der die Seelen aller Gläubigen hinwegnimmt, ein Feuer aus dem Jemen, das sich ausbreiten wird und schließlich wird die Stunde anbrechen und die Erde, so wie wir sie kennen, wird zerstört werden.

Ad-Dadschal wird aus meiner Umma herauskommen und vierzig verweilen – ich weiß aber nicht ob vierzig Tage, vierzig Monate oder vierzig Jahre. Dann entsendet Allah Jesus, den Sohn der Maria, als wäre er Urwa Ibnul-Masud, und er wird ihn (ad-Dadschal) verfolgen und dann töten. Dann bleiben die Mensch sieben Jahre, wobei es keine Feindschaft zwischen Zweien gibt. Dann schickt Allah kalten Wind aus asch-Scham (dem heutigen Gebiet von Syrien und Umgebung), dann bleibt kein Mensch auf der Erde, in dessen Herzen ein Stäubchen Gewicht Gutes oder Glaube ist, ohne dass er ihn abberuft, auch wenn einer von euch sich in einer Berghöhle versteckt, wird er ihm  folgen und ihn abberufen. Dann bleiben nur die schlechten Menschen, die wie die Vögel schwach sind, aber Träume wie die der Löwen haben. Diese kennen weder Gebilligtes noch lehnen sie Missbilligtes ab, bis der Satan vor ihnen erscheint und sagt: „Wollt ihr mir nicht folgen?“ Sie sagen: „Was gebietest du uns?“ So gebietet er ihnen das Anbeten der Götzen, während ihr Lebensunterhalt im Überfluss vorhanden und ihr Leben schön ist. Dann wird in die Posaune gestoßen.


12.4   Was wissen wir über den Dadjal?

Der Dadjal

Das Wort Dadjal bedeutet der große Lügner, Schwindler und Täuscher. Er wird am Ende der Zeit erscheinen, sich als Gott bezeichnen und für eine gewisse Zeit Göttlichkeit vortäuschen können. Er wird von den Christen auch der Antichrist genannt und der falsche Messias. Er wird vorgeben, der Messias zu sein, ihn imitieren, und er wird Taten verbringen, die wie Wunder aussehen und die meisten Menschen werden ihm Glauben.

Der Prophet Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) erklärte uns: „Jeder Prophet warnte sein Volk vor dem Antichristen, vor Dadjal, dem falschen Messias. Und der Prophet Noah warnte sein Volk. Aber ich, ich werde euch etwas sagen, was keiner vor mir sagte! Der Antichrist sieht nur mit einem Auge, seinem linken Auge. Er ist blind auf dem rechten Auge. Sein rechtes Auge sieht aus, wie eine vertrocknete, hervorstehende Pflaume. Euer Gott jedoch ist nicht einäugig. Zwischen seinen Augen ist sein Mal Kafir (ägyptische Buchstaben: Kfir = Ungläubiger). Und jeder Mu’min wird in der Lage sein, es zu erkennen“. (Ein Mu’min ist jemand, der die wahre Religion akzeptiert hat und in dessen Herz die Wahrheit eingedrungen ist)

Die Ungläubigen können dieses Zeichen nicht lesen, denn sie sind zwar äußerlich sehend, innerlich jedoch blind, da sie nicht der Rechtleitung Allahs (subhana wa ta'ala) und seines Propheten Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) folgen. Sie sind daher blind für die Wahrheit. Die Mu’minin erkennen den falschen Propheten mit ihrem Herzen inshaAllah.
Es ist vielleicht erwähnenswert, dass Israel eine Eliteeinheit ihrer Armee die Kfir-Brigarden genannt hat.

Die erste Behauptung, die der Dadjal vor den Menschen aufstellen wird, ist dass er ein Prophet sei. In seiner zweiten Behauptung wird er sogar sagen: Ich bin euer Gott! Er verspricht, den Menschen zu helfen, alles wieder grünen zu lassen, Regen zu schicken, wenn man nur an ihn glaube. Er wird zwei Flüsse hervorbringen, einen gleich Wasser und den anderen gleich Feuer. Er wird die Menschen fragen, welchen sie wollen. Dies könnte bedeuten, dass das, was der Dadjal als Rettung ausgibt, nämlich den Glauben an ihn und seine Akzeptanz, in Wahrheit das Verderben desjenigen bedeuten und dass er in die Hölle kommt, während seine Ablehnung aufgrund des Glaubens an Allah, die vielleicht den leiblichen Tod oder schwere Entbehrungen zur Folge hat, dem Menschen jedoch das Paradies einbringt. Aus den Hadithen wird jedenfalls klar: Ad-Dadjal wird die Menschen einladen zu seiner Religion und alle, die an ihn glauben, werden vorläufig eine gute Versorgung haben. Diejenigen, die ihn ablehnen, werden keine Hilfe von ihm und seinem Reichtum erhalten.

Allahs Gesandter (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) hat gesagt:
Ad-Dadjal zeigt einen Fluss von Wasser und einen Fluss von Feuer, Sein Feuer hat die Eigenschaft von kaltem Wasser und sein Wasser hat die Eigenschaft von Feuer. Also stürze dich nicht ins Verderben.

Er ist in der Lage, Regen durch seinen Befehl zu bringen und wird die Menschen mit seinen Wundern in Versuchung führen. Hier soll als Denkanstoß angeführt werden, dass die USA und auch andere Mächte bereits jetzt über die Technologien verfügen, das Wetter und den Regen zu beeinflussen. Mit Chemtrails kann Regen unterbunden oder auch ausgelöst werden, wo man dies wünscht. Auch HAARP besitzt die Fähigkeit, Einfluss auf das Wetter zu nehmen. Dies wird später noch ausführlich erläutert. Es ist jedoch klar, dass die meisten Menschen keine Kenntnis von solch moderner Technologie und solchen wissenschaftlichen Errungenschaften haben und jegliche Macht über den Regen von ihnen als Wunder betrachten werden würde. Es ist denkbar, dass der Dadjal sich solcher Technologien bedienen wird, was wiederum einen Hinweis auf seine Identität bzw. Zugehörigkeit liefert.

Der Dadjal wird jemanden fragen: Wirst du an mich glauben, wenn ich deine Eltern wieder lebendig mache? So wird es auch geschehen mit Hilfe von Djinn, die sich in die Gestalt seiner Eltern verwandeln. Er selbst kann nur einmal einen Menschen töten und danach wieder zum Leben erwecken: Er wird die Leute fragen, ob sie noch bezweifeln werden, dass er ihr Gott sei, wenn er diesen Mann töten und wieder lebendig machen wird. Sie werden nein sagen. Bevor er den Mann tötet wird er ihn fragen: Wer bin ich? Dieser wird ihm antworten, dass er Ad-Dadjal, der Ungläubige sei. Daraufhin tötet Ad-Dadjal ihn (er wird ihn mit dem Schwert von oben nach unten zerteilen) und macht ihn dann wieder lebendig. Nachdem der Mann erwacht ist, wird er ihn nochmals fragen ,wer er sei; und dieser wird antworten, dass er sich jetzt noch sicherer wäre, dass er Ad-Dadjal sei. Daraufhin wird dieser versuchen, ihn nochmals zu töten, aber es wird ihm nicht gelingen.

Fatima Bint Qais erzählte, dass der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) zu einer Versammlung in der Moschee aufgerufen hat und in dieser sagte: Ich habe euch gerufen, um euch etwas zu erzählen: Tamim Ad-Dari -war Christ und kam, um Muslim zu werden und um mir zu huldigen - Baja zu machen. Er hat mir etwas erzählt, was dem entspricht, was ich euch von Ad-Dadjal erzählt habe: Tamim Ad-Dari war mit anderen auf See und sein Schiff wurde viele Tage in die Irre getrieben, bis sie mit den kleinen Booten auf einer Insel gelandet sind. Dort trafen sie jemanden, der sehr ungewöhnlich aussah. Er hatte so viele Haare, dass sie nicht wussten, wo vorne und wo hinten ist. Sie fragten ihn: Wer bist du? Dieser antwortete: Kommt, ich bringe euch zu jemandem, der sehr gespannt auf euch wartet. Er führte sie zu einer Art Kloster, wo sie einen riesenhaften Menschen sahen, mit enorm großen Ausmaßen, wie sie vorher noch niemals gesehen hatten. Sie fanden ihn mit den größten Fesseln, gefesselt an Hals und Füßen. Sie fragten Ihn: Wer bist du? Er antwortete: Ihr könnt immer wissen, wer ich bin, weil ich hier gefesselt bin, aber ihr könntet fortgehen, ohne mir zu sagen, wer ihr seid. Darum sagt mir zuerst, wer ihr seid. Sie sagten: Wir kommen aus Arabien, und sie erzählten ihm ihre Geschichte, von der Irrfahrt auf See bis zu dem Treffen mit dem behaarten Wesen, welches sie zu ihm gebracht hatte. Er fragte: Hat Tabaria (ein See in Palästina) noch Wasser? Sie bejahten. Er sagte: Er wird bald austrocknen. Dann fragte er nach dem Ort Beisan (von dem At-Tirmithi gesagt hat, dass dieser zwischen Jordanien und Palästina liegt), ob dort die Palmen noch Datteln tragen würden. Sie antworteten mit ja, worauf er erwidert, dass es bald keine Datteln mehr geben wird. Seine dritte Frage war: Haben die Brunnen von Ma'una. noch Wasser? Sie bejahten, und er sagte, dass sie bald kein Wasser mehr haben werden. (Diese Zeichen deuten daraufhin, dass er bald kommen wird, denn sie entsprechen den oben genannten Zeichen über die Verminderung von Wasser und Nahrung.) Er fragte weiter, ob der Prophet der Araber gekommen sei. Sie antworteten mit ja. Er fragte: Was machen die Araber mit ihm? Sie berichteten: Sie haben ihn vertrieben, er ist nach Medina gegangen und jetzt hat er die Oberhand über die Einwohner Arabiens. Er sagte: Was sie getan haben, (d.h. dass sie sich unterworfen haben) ist besser für sie. Ich bin Ad-Dadjal und wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich jeden Platz betreten, außer Mekka und Dteiba weil die Engel sie beschützen. Jedes Mal, wenn ich versuche einen dieser beiden Orte zu betreten, begegnet mir ein Engel mit einem Schwert in der Hand und treibt mich zurück.
Am Ende seiner Rede schlug der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm)  dreimal auf den Minbar, und sagte dazu dreimal: Das ist Dteiba ! Und er sprach: Habe ich euch das nicht vorher erzählt. Sie antworteten mit: Doch! Und der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) fuhr fort: Ich fand es gut, dass Tamim Ad-Dari dasselbe erzählt hat, genau wie das, was ich euch schon vorher erzählt hatte.

Es ist keinesfalls unlogisch, dass der Dadjal lebt und sich im Untergrund aufhält, denn es handelt sich ja nicht um einen Menschen, sondern um einen Jinn, welche sehr alt werden können – wie man sagt Tausende von Jahren.

Der Prophet Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) sagte ebenso: „Wenn der Dadjal erscheint, wird er 40 Tage auf der Erde bleiben. Ein Tag wie ein Jahr, ein Tag wie ein Monat, ein Tag wie eine Woche und der Rest wird wie unsere menschlichen Tage sein.“

Die Theorie der Serie „die Ankünfte“ ist folgende: Großbritannien war das Hauptquartier des Dadjal an dem Tag, der wie ein Jahr war. Großbritannien war die führende Weltmacht und das Pfund die führende Währung. Die Verbindung der Briten zu Israel und den Pharaonen wird durch viele Dingen deutlich, wie wir weiter oben bereits beschrieben haben. Da ein himmlisches Jahr 1000 irdischen Jahren entspricht, sollte die Herrschaft Großbritanniens 1000 Jahre dauern. Die britische Monarchie wird auf das Jahr 900 zurückdatiert, was ein Ende ihrer Vorherrschaft um 1900 bedeuten würde. Tatsächlich etablierte die USA ihren Status als neue Weltmacht durch den Eintritt in den Weltkrieg.
Während des Tages, der wie ein Monat war, waren dann also die USA sein Hauptquartier. Die USA löste Großbritannien als Weltmacht ab und die führende internationale Währung wurde der Dollar. Die vorhergesagte Herrschaftsdauer entspricht 1000 :12 Jahren, also 83 Jahren. Dies bringt uns zum Jahr 2000, in dem George Bush junior in den USA zum Präsidenten gewählt wurde. Schlag auf Schlag folgten nun der Anschlag auf das World Trade Center und die Invasionen in Afghanistan, dem Irak und dem Libanon. In dieser Zeit wurden 10 Militärstützpunkte überall im Mittleren Osten errichtet, die alle den Schutz und die Herrschaft Israels gewährleisten sollen.
Während des Tages, der wie eine Woche ist, wird er seinen Einfluss von Israel aus ausüben für etwa 20 Jahre, denn die USA wird ihre Stellung als führende Weltmacht an Israel verlieren. Der Dollar wird verschwinden zusammen mit allem anderen Papiergeld auf der Welt und das elektronische Geld wird an seine Stelle treten. Das elektronische Geld ist eine gefährliche Sache, da es nicht reell ist und von den Banken, die von den Juden kontrolliert wird, kontrolliert wird.

Der Zusammenbruch des Dollars

Unsichtbares Geld bedeutet nicht nur absolute Macht der computergesteuerten Banken, die Zahlen beliebig verändern können, sondern auch, dass jeder einzelne Schritt, wo man sich ausweisen muss, jede Reise und jeder einzelne Einkauf vollkommen nachverfolgbar und der Mensch ein gläserner Bürger wird.

Sobald alles dafür vorbereitet ist, wird der Dadjal auftauchen und seinen Thron in Israel besteigen, wo er die restlichen 37 Tage verweilen wird, bis er von Jesus getötet werden wird. Aus den Hadithen geht hervor, dass denjenigen der Sieg verliehen werden wird, die sich dem Imam al Mahdi anschließen und mit Jesus (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) kämpfen.
 
Allerdings hat diese Theorie den Schönheitsfehler, dass im Islam ein TAG tausend Jahren entspricht und nicht ein JAHR. Darauf hat mich ein Bruder aufmerksam gemacht:


"Und sie wünschen von dir, die Strafe zu beschleunigen. Allah wird Sein Versprechen nicht brechen. Und gewiss, ein Tag bei deinem Herrn ist wie tausend Jahre nach eurer Berechnung." (22,47)

und


"Er regelt die Angelegenheit vom Himmel bis zur Erde. Hierauf steigt sie zu Ihm auf an einem Tag, dessen Maß tausend Jahre nach eurer Berechnung sind". (32,5)

Allerdings gibt es in der Bibel noch andere Zeitangaben, wie z.B. im 4. Buch Mose, 34:

Nach der Zahl der vierzig Tage, in denen ihr das Land erkundet habt - je ein Tag soll ein Jahr gelten -, sollt ihr vierzig Jahre eure Schuld tragen, auf daß ihr innewerdet, was es sei, wenn ich die Hand abziehe. 
 
Und ebenso steht in Hesekiel 4,4-:
„…ich gebe dir hier auch je einen Tag für ein Jahr.“
Solche Zeitangaben sind also nicht immer wörtlich zu verstehen, sondern meiner Meinung nach oft eher als Hinweis auf die Relationen und Relativierung zu sehen. Über den genauen zeitlichen Ablauf weiss nur Allah allein bescheid.

Die Mu’minin werden mit Jesus gegen den Dadjal kämpfen und Jesus wird ihn besiegen. Da er gegen den wahren Messias kämpfen wird, wird er auch Antichrist genannt.

Der Prophet pflegte ein Bittgebet zu sprechen indem er sagte: „O Allah, ich suche Zuflucht bei Dir vor der Strafe der Hölle, und ich suche Zuflucht bei Dir vor der Strafe des Grabes, und ich suche Zuflucht bei Dir vor der Fitna (Prüfung) durch den falschen Messias, den Dadjal, und ich suche Zuflucht vor Dir vor den Prüfungen im Leben und beim Sterben, und ich suche Zuflucht bei Dir  vor Schuld und Sünde.“

Prophet Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) warnte die Gläubigen oft, dass es eine sehr schlimme Prüfung werden würde und nur wenige davor bewahrt blieben. Es ist daher anzunehmen, dass es sich dabei um eine sehr große Sache handeln wird und diese sich über längere Zeit erstreckt.

Laut einer Überlieferung wird man dem Ad-Dadjal nicht verfallen, wenn man die ersten zehn Ajat von der Sure: Die Höhle (18: 1-10) gelernt hat. Sie sind ein Schutz und er wird einen nicht beeinflussen können. Eine andere Überlieferung besagt, dass die letzten zehn Ajat ein Schutz gegen seine Versuchung sind.
Die genannten Verse sind folgende:

Lob sei Allah, der die Schrift auf seinen Diener herabgesandt und daran nichts gemacht hat, was vom geraden Weg abweichen würde, (eine Schrift) die richtig ist, damit er (die Ungläubigen) vor großer Gewalt (die ihnen) von ihm her (droht) warne, und (damit er) den Gläubigen, die tun, was recht ist, verkünde, dass ihnen (dereinst) ein schöner Lohn zuteil wird (nämlich das Paradies), in dem sie ewig bleiben sollen, und (damit er) diejenigen warne, die sagen: "Allah hat sich ein Kind zugelegt!" Sie haben kein Wissen darüber, sowenig wie ihre Väter (etwas darüber wussten). Es ist ein schwerwiegendes Wort, was (mit dieser ihrer Aussage) aus ihrem Mund kommt. Sie sagen nichts als Lüge. Vielleicht willst du dich (gar), wenn sie an diese Verkündigung nicht glauben, zu Tode grämen, (indem du) hinter ihnen her (bist, ohne sie je fassen zu können). Wir haben das, was es auf der Erde (an Vegetation) gibt, zu einem Schmuck für sie gemacht, um die Menschen (damit) auf die Probe zu stellen (und zu sehen), wer von ihnen am besten handelt. Und wir werden das, was es auf ihr (an Vegetation) gibt, (versengen und das Fruchtland) zu einer ausgedörrten Stelle machen. Oder meinst du, dass die Leute der Höhle und der Inschrift (eines) von unseren Zeichen waren, worüber man sich (besonders) wundern müsste? (Damals) als die Männer sich in die Höhle zurückzogen und sagten: "Herr! Schenk uns Barmherzigkeit von dir und bereite uns in unserer Angelegenheit einen rechten Weg !" Da schlugen wir ihnen in der Höhle aufs Ohr (so dass sie für) eine (ganze) Anzahl von Jahren (betäubt/ wie tod waren). Hierauf weckten wir sie auf, um in Erfahrung zu bringen, welche der beiden Gruppen am ehesten errechnen würde, eine wie lange Zeit sie (in der Höhle) verweilt hatten.

Wenn man sich die Aussagen dieser Verse betrachtet, so fallen folgende Schwerpunkte auf, die mit dem Kommen des Dadjal in Verbindung gebracht werden könnten: Allah hat sich kein Kind zugelegt – wer so etwas behauptet, begeht große Sünde. Wer tut dies? Die Kirche. Es ist denkbar, dass der Dadjal sich als Sohn Gottes oder dessen Stellvertreter (Papst) ausgibt und von der Kirche als solcher präsentiert wird.
Zweitens: Die Erde kann große Erträge hervorbringen und ausgedörrt sein. Dies sind Prüfungen von Allah. Es wird über den Dadjal berichtet, dass er Regen und Dürre als Waffen einsetzen wird – die Gläubigen sollen jedoch wissen, dass dies alles nur Prüfungen von Allah sind und nur das geschieht, was Allah will.
Drittens: Allah führt die Geschichte der Menschen in der Höhle an, die über hundert Jahre lang wie tot dalagen um dann von Ihm wieder auferweckt zu werden. Es ist also möglich, dass jemand wie tot erscheint und wieder aufwacht. Dies macht Allah. Der Dadjal wird ein ähnliches „Wunder“ vorführen mit Allahs Erlaubnis und Allah erinnert uns hiermit daran, dass dies schon früher durch Sein Geheiß geschah.
Die letzten 10 Verse der Sura al Kahf enthalten folgende Botschaft:

Wir lassen sie an jenem Tag (des Gerichts hilflos und verstört) durcheinander wogen. Und es wird in die Trompete geblasen. Dann versammeln wir sie alle. Und wir führen den Ungläubigen an jenem Tag die Hölle (als ihre künftige Wohnstätte) in aller Deutlichkeit vor, (ihnen) deren Augen (zu ihren Lebzeiten gleichsam) unter einer Decke lagen, so dass sie meiner nicht gedachten, und die nicht zu hören vermochten. Meinen denn diejenigen, die ungläubig sind, dass sie meine Diener an meiner Statt zu Freunden nehmen können? (Nein!) Für die Ungläubigen haben wir die Hölle als Quartier bereit. Sag: Sollen wir euch Kunde geben von denen, die im Hinblick auf (ihre) Werke (dereinst) am meisten verlieren, - (von denen) deren Eifer im diesseitigen Leben fehlgeleitet ist, während sie (ihrerseits) meinen, sie würden es recht machen? Das sind diejenigen, die an die Zeichen ihres Herrn und (die Tatsache) dass sie (dereinst beim Gericht) ihm begegnen werden, nicht glauben. Ihre Werke sind daher hinfällig. Und wir erkennen ihnen (bei der Abrechnung) am Tag der Auferstehung (dafür) keinen Wert zu. Das ist ihr Lohn, (nämlich) die Hölle, dafür, dass sie ungläubig waren und mit meinen Zeichen und meinen Gesandten ihren Spott getrieben haben. Denjenigen (aber), die glauben und tun, was recht ist, werden die Gärten des Paradieses als Quartier zuteil. Sie werden (ewig) darin weilen, ohne den Wunsch zu haben (jemals wieder) daraus wegzugehen. Sag: Wenn das Meer Tinte wäre für die Worte meines Herrn, würde es noch vor ihnen zu Ende gehen, selbst wenn wir es an Masse verdoppeln würden. Sag: Ich bin nur ein Mensch wie ihr, (einer) dem (als Offenbarung) eingegeben wird, dass euer Gott ein einziger Gott ist. Wer nun damit rechnet, (am Tag des Gerichts) seinem Herrn zu begegnen, soll rechtschaffen handeln und, wenn er seinem Herrn dient, ihm niemand beigesellen.

Hier werden die Menschen zum Glauben an den jüngsten Tag und den Tauhid ermahnt, dass es außer Allah keinen anderen Gott gibt. Der Dadjal wird den jüngsten Tag bestreiten und sich als Gott ausgeben – wer also diese Verse verinnerlicht, dem werden seine falschen Behauptungen sofort klar werden.

Um von Seiten der Illuminaten alles für das Kommen des Dadjal, ihres Messias, vorzubereiten, wird die Errichtung der neuen Weltordnung vorangetrieben, die die Menschheit beträchtlich reduzieren, verdummen und in Abhängigkeit versklaven soll, um möglichen Widerstand zu minimieren. Wenn er da ist, wird er – so ist der Plan -von den Agenten der Illuminaten zum König ernannt werden. Seine Armee wird von nie gekannter Stärke sein was Anzahl und Schlagkraft angeht, jedoch nicht was Licht und Glaube angeht, sein Zeichen wird das eine Auge sein. Die Zionisten und der Vatikan werden auf seiner Seite sein und sein Thron wird in Israel sein. Er wird willkommengeheißen von den korrupten Regierungen der Welt um die Weltregierung zu leiten und anzuführen.
Dies ist also das ultimative Ziel, das die Illuminaten antreibt. Und dafür bauen sie die neue Weltordnung auf.

Interessant ist es hier zu sehen, was Paulus in seinem 2. Brief an die Thessalonicher im Neuen Testament vorhersagte, welches exakt diese Dinge beschreibt und auch mit den islamischen Erwartungen übereinstimmt:

Kapitel 2:1-12 Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn JESUS CHRISTUS und unseres Versammeltwerdens zu ihm hin, dass ihr nicht schnell erschüttert werdet in der Gesinnung, noch erschreckt, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief als durch uns, als ob der Tag des Herrn da wäre. Lasst euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens (= DADJAL), welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was GOTT heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel GOTTES setzt und sich selbst darstellt, dass er GOTT sei. Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? Und jetzt wisset ihr, was zurückhält, dass er zu seiner Zeit geoffenbart werde. Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur ist jetzt der, welcher zurückhält, bis er aus dem Wege ist, und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der HERR JESUS verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft, ihn, dessen Ankunft nach der Wirksamkeit des Satans ist, in aller Macht und allen Zeichen und Wundern der Lüge und in allem Betrug der Ungerechtigkeit denen, die verloren gehen, darum dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden. Und deshalb sendet ihnen GOTT eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, auf dass alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.

Im nächsten Post werde ich InshaAllah damit beginnen, die Rolle der Führung der katholischen Kirche zu analysieren, welche schon lange von den Illuminaten infiltriert worden ist.

Freitag, 3. Juni 2011

Die Verschwörung der Freunde Satans (10): Die okkulten Wurzeln der USA

Die Hochburg der Illuminaten ist derzeit die USA - sie hat Groß Britannien abgelöst, nachdem sie sich zur Supermacht entwickelte. Aber die freimaurerischen Wurzeln gehen bis auf die Gründerväter zurück und diese haben überall im Land ihre Spuren hinterlassen: bei der Bauweise der Städte, in Gebäuden, Denkmälern, auf den Dollarnoten uvm. Einige davon wollen wir uns in diesem Post näher betrachten.

11.    Die Illuminati alias Freimaurer in den USA


Die politische Entwicklung in den Vereinigten Staaten während und nach dem erfolgreichen Unabhängigkeitskrieg wurde wesentlich durch Freimaurer wie George Washington und Benjamin Franklin und freimaurerfreundliche Politiker wie Thomas Jefferson geprägt. Das freimaurerische Element gehört zum zentralen Erbe der amerikanischen Revolution und konnte sich auch in der Folge, ungeachtet politischer und religiöser Vorbehalte anderer Gruppen, auf breiter Basis entfalten. Politischer Widerstand gegen den Freimaurer Andrew Jackson führte zur Bildung einer kurzlebigen Anti-Freimaurerpartei, die bei den Präsidentschaftswahlen von 1828 und 1832 erfolglos Kandidaten aufstellte. Großen Aufschwung nahm die Freimaurerei in den USA in den Jahrzehnten zwischen 1870 und 1930, wovon auch viele wahrzeichenhafte Bauten zeugen. Zu den amerikanischen Präsidenten, die Freimaurer waren, zählen unter anderem Theodore Roosevelt und Franklin Delano Roosevelt Am Höhepunkt der Verbreitung des Bundes, 1929, gehörten 8,6% der männlichen Bevölkerung der USA der Freimaurerei an, und 1960 war mit über 4 Millionen Mitgliedern ein Durchdringungsgrad von 7,6% gegeben. Der Aufnahmewelle nach 1945 entspricht allerdings ein deutlich feststellbarer Abschmelzprozess in den letzten Jahrzehnten. Dennoch ist in den USA wie in Großbritannien bis heute Mitgliedschaft in freimaurerischen Organisationen als mittelständisches Massenphänomen anzusehen. Dem entspricht unter anderem auch eine selbstbewusste architektonische Eigendarstellung. Mit der Freimaurerei verknüpfte Architektur umfasst weltweit Tausende von Gebäuden, sie ist allerdings aus historischen Gründen vor allem auf Nordamerika und hier speziell auf die USA konzentriert, wo besonders in den Jahrzehnten zwischen 1870 und 1930 eine Vielzahl kathedralenartiger Freimaurertempel in klassizistischem oder auch „maurischem“ Stil entstanden. Die Freimaurerarchitektur ist besessen von der  okkulten Symbolik: Die Zwillingssäulen, Götterstatuen, Pentagramme, schnörkelhafte Verzierungen, die die DNA und damit die Blutlinie darstellen sollen usw..

Noch bis heute sind die Freimaurer allgegenwärtig:
"Von den 9 Richtern des Obersten Gerichts (Supreme Court der USA) sind 8 Freimaurer, von 96 Senatoren ... sind 58 Freimaurer. Von 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses ... sind 215 Freimaurer. Von 48 Gouverneuren der Einzelstaaten in Nordamerika sind 29 Freimaurer." DER SPIEGEL 15 / 1963

Aber nicht nur die Freimaurerkultur in den USA ist unübersehbar, auch der geheimgehaltene okkulte Einfluss wird deutlich. George Washington, der 1 Präsident der Vereinigten Staaten war ein Masone, also Freimaurer. Die Statur, die ihn darstellt, wurde in Italien angefertigt und zeigt ihn als nur mit einem Lendentuch bekleideten Mann, der einen Arm erhebt und einen nach unten richtet. Dies ist das Ebenbild des Baphometen, des Inbegriffs satanischer Energie, wie wir bereits dargelegt haben.

So sagen viele, dass der Amerikanische Staat maßgeblich durch die Organisation ihrer Gründerväter geprägt und beeinflusst wurde, die das okkulte Wissen überall im Staat codierten – von der Freiheitsstatur bis zur Dollarnote.

Ein Beispiel ist die Königin-Göttin der Babylonier namens Semiramis. Sie war die Vorläuferin der Göttin Isis in Ägypten, welche den Horus gebar. Über Semiramis, auch Königin des Himmels und große Königin genannt, wird gesagt, dass sie jungfräulich Thamus gebar. Der große Freimaurertempel in Westminster (England) befindet sich in der „Große Königin Straße“. Auch die Freiheitsstatur ist Semiramis nachempfunden.


 Als Nimrod starb sagte man, er würde zum Sonnengott Baal werden, der in Form einer Flamme dargestellt wurde wie zum Beispiel die einer Fackel – eines der wichtigsten Symbole der Freimaurer. Die Fackel steht auch für die Venus und damit Luzifer. Sie steht damit auch für satanische Erleuchtung – die Illumination. Die Freiheitsstatur stellt daher die Göttin Semiramis mit einer Fackel in der Hand dar.
Semiramis ist auch auf 1 Dollar Münzen und alten französischen Münzen abgebildet. Die Krone mit den sieben Hörnern oder  sieben Strahlen repräsentieren nicht nur die Sonnenstrahlen (des Sonnengottes), sondern auch die sieben Köpfe des biblischen Biestes.



11.1   Die Stadt Washington


Tatsächlich findet man sogar in der Infrastruktur der Stadt Washington überall die Symbole der Freimaurer bzw. Illuminaten, unter anderem durch Verbindung verschiedener Schlüsselgebäude eine Pyramidenstruktur mit allsehendem Auge.


Der Stadtplan von Washington ergibt das satanische Pentagramm, welches auf das Weiße Haus zeigt. Ebenso entspricht die Form des Pentagon einem solchen Pentagramm.
Ähnlich wie im Vatikan repräsentiert die Kuppel des Kapitols die Brust der Venus, das Washingtoner Monument den Fallus des Osiris und das Symbol ihrer Vereinigung als Pentagramm im Pentagon! Wie wir im Folgenden noch näher erklären werden, geht dies auf den Sternenkult der Pharaonen zurück.


 Auch dieser Freimaurertempel in Washington D.C. zeigt deutlich den Bezug zu pharaonischen und antiken Elementen durch die Sphinxen, sowie der griechisch/römischen Säulenbauweise.

 

11.2   Die Illuminatenpyramide auf dem 1 Dollar Schein


Auf dem 1 Dollarschein sieht man eine unvollendete Pyramide ohne Spitze, über der ein Auge schwebt. Über der Pyramide steht: Annuit Coeptis, "Er segnet unseren Anfang" Darunter steht: „Die neue säkulare Weltordnung“ oder auch: "Die neue Ordnung der Zeiten". Dies ist die Illuminatenpyramide.

 
Die Illuminatenpyramide wurde gewählt in Anlehnung an die Pyramiden der Pharaonen. Die Pyramide bei den Pharaonen verbürgt die Unsterblichkeit des Pharao. Für das ewige Leben als Gott in der Welt der Menschen schufen sie diese Monumente für die Ewigkeit. Auf ihrer Spitze sollten sich der Sonnengott Ra und der Pharao, der Gottkönig, vereinigen.
Überall auf der Welt findet man von den Illuminaten geförderte Nachahmungen von Pyramiden und anderen Symbolen, die den Pharaonen, den Magiern, Götzendienern und Gegnern Allahs, gewidmet sind.

Das auf dem Dollarschein abgebildete allsehende Auge wurde ebenfalls erstmals bei den Pharaonen verehrt als das Zeichen des Sonnengottes Ra/Ray. Er wurde zum wichtigsten Götzengott der Freimaurer.


Das Auge an der Spitze soll außerdem das Streben nach Perfektion und absoluter Macht verdeutlichen (Big brother is watching you). Auch steht es für die Illuminaten selbst, die sich an die Spitze der Menschheit setzen wollen und letzten Endes für Luzifer und den Dadjal (Antichristen) als erwartetem „Illuminatenmessias“ und Führer der Neuen Weltordnung, welcher ebenfalle einäugig sein wird.
Die fehlende Spitze bedeutet, dass der Bau dieser Weltordnung noch nicht vollendet wurde. Die Vollendung soll geschehen durch den Wiederaufbau des Tempels des Salomo nach Zerstörung der Aqsa-Moschee.

Die Pyramide der Freimaurer besteht aus 13 Stufen.
Ganz oben befindet sich der Monarch, darunter der sogenannte Crown Council der 13, welcher aus den reichsten und mächtigsten Familien der Welt zusammengesetzt ist. Darunter das Komitee der 300, welches ebenfalls aus solchen Familien von etwas niederem Rang besteht, welche vor allem das Weltwirtschaftssystem kontrollieren. Es folgen Ideenentwickler, Wirtschaftsgremien usw. So wird die Basis immer breiter und unwissender, bis ganz unten die versklavten Massen stehen.


Es gibt noch ein weiteres Interessantes Detail bezüglich der 1-Dollar Note, welches unzweideutig auf die dahinterstehende satanische Ideologie hinweist. Faltet man die Dollarnote zu einem Flieger, erhält man angedeutet folgendes Symbol: das satanische Pentagramm!


Das Siegel auf dem 1 Dollar Schein wurde auf Anordnung der Familie Rothschild (der führenden Familie der Satan-anbetenden Illuminaten) in London kreiert und von Benjamin Franklin und Alexander Hamilton in die USA gebracht.

Die Muslime wissen, dass die Einäugigkeit die Eigenschaft des Dadjal ist. Er ist eines der großen Zeichen der Stunde, die dem Jüngsten Tag vorangehen. An dieser Stelle ist es angebracht, die islamischen Prophezeihungen über diese Zeichen und Ereignisse näher zu betrachten, um zu überprüfen, ob sie sich mit den tatsächlichen Geschehnissen decken und mit den Thesen der Weltverschwörung zusammenpassen. Damit werden wir im nächsten Post beginnen - inshaAllah.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Die Verschwörung der Freunde Satans (9): Die Zerstörung des Gottglaubens mit allen Mitteln

Nur zur Erinnerung: Die Illuminati praktizieren in den angegliederten okkulten Geheimgesellschaften den auf der Magie der Kabbala basierenden Satanismus.Wir wissen nun schon einiges über den Satanismus und seine Anhänger. Aber welche Ziele verfolgen sie, außer die Erlangung persönlicher, weltlicher Vorteile? Satan gibt sich nicht damit zufrieden, einige Menschen ins Verderben zu stürzen, er will so viele wie möglich in den Unglauben führen. Daher ist die Untergrabung jedes Gottglaubens eine der wichtigsten Prioritäten der Satanisten. Ein Mittel dazu ist die von Darwin entwickelte Evolutionstheorie, die zwar wissenschaftlich schon längst überholt und unhaltbar ist, aber dennoch in den heutigen Lehrbüchern unseren Kindern beigebracht wird! Die Evolutionstheorie versucht, einen Schöpfer als überflüssig darzustellen, da sich alle Lebensformen spontan und von alleine gebildet hätten. Wir sollten unbedingt mit unseren Kindern über dieses wichtige Thema sprechen, wenn sie in der Schule damit konfrontiert werden  - daher habe ich es in diesem Post ausführlich behandelt.
Und weil hier so viel über den Satanismus geredet wurde, möchte ich auch darüber sprechen, wie wir uns vor dem Satan, seinen Einflüsterungen und Verführungen schützen können - inshaAllah.


10.    Die Ziele der Satanisten

10.1   Eine globale „Religion“ Satans


Die Satanisten haben im Wesentlichen drei Ziele, die die Pläne der Weltherrschaft begleiten. Zuerst wollen sie die Menschen glauben machen, dass Satan nicht existiere, damit die Pläne im Geheimen bleiben. Das nächste Ziel ist die Kontrolle der menschlichen Gedanken um die Menschen ins Verderben und zur Satansanbetung zu führen. Das dritte Ziel ist die Zerstörung der heiligen Schrift und des Glaubens an Gott. Dazu habe  beispielsweise Satan Charles Darwin in der Evolutionstheorie unterrichtet.

Um den Glauben an Gott zu zerstören, wollen sie dem Islam ein Ende bereiten durch Erzeugung innerer Konflikte und falsche Zurlastlegung von Terroranschlägen (False Flag Operationen). Der Kampf gegen den Islam wird - da der Qur'an unangreifbar ist - gegen die Ummah geführt. Ein Ergebnis dieser Infiltration ist der Shiitismus, andere sind die Ahmadija oder die Baha’i und andere Sekten, die von den Illuminaten erschaffen wurden. .
Die katholische Kirche haben sie schon lange infiltriert, wie wir noch sehen werden.

Aussteiger aus dem Satanismus berichtet

Einer der Aussteiger aus dieser Geheimorganisation erklärt, der ultimative Plan, der dem Glauben an Allah den Garaus machen soll, ist die Einführung einer neuen, globalen Religion, die den Menschen lehrt, er sei Gott. Dazu werden die Jinn sich als Außerirdische ausgeben, die die Menschheit vor  der Zerstörung des Planeten warnen wollen. Sie wollen uns lehren, unser Geist könne über das Universum herrschen. Die Menschheit und die heiligen Bücher stammten von Außerirdischen.
Mach, was du willst. – ist die Doktrin. Genuss und Vergnügungen spielen die wichtigste Rolle.  Das Jenseits wird als Illusion dargestellt und das Diesseits als das wahre Leben, aus dem man den maximalen Genuss herausholen soll. Gib den Sorgen keinen Raum in deinem Leben. Kümmere dich nicht um traurige und schwierige Dinge – hakuna matada (Kommt euch bekannt vor? Ja, richtig! Auch Walt Disney arbeitet mit an der satanistischen Agenda - dazu später noch mehr).

Die wahre Religion ist es, die die größte Bedrohung für die Satanisten darstellt, da diese letztlich über sie siegen wird.
Die Kaaba ist einer der größten Energiepunkte auf der Erde. Ihre Energie fließt entgegen dem Urzeigersinn, so wie die Menschen sie umkreisen. Dadurch verbinden sich die Menschen mit dieser Energie und sie erhöht die Menschen spirituell. Die 7-fache Umrundung entspricht der Anzahl der die 7 Himmel und symbolisiert damit vermutlich eine schrittweise Erhebung der Seele.
Den Satanisten ist die Kaaba daher ein Dorn im Auge, das sie zu zerstören trachten.


10.2        Die Evolutionslüge als Mittel der Satanisten, um die Religion zu untergraben


10.2.1  Der Ursprung des Lebens

Der Darwinismus lehrt, dass die Welt und das Leben zufällig entstanden seien aus Molekülen, die zusammenfanden und dass einfaches Leben sich dann über die Jahrtausende weiterentwickelt habe auch über den Affen zum Menschen. Diese Theorie ist längst widerlegt, wird aber dennoch noch in den Schulen der Welt als Wahrheit gelehrt und man versucht, die Kinder damit zu indoktrinieren! Das Universum ist nicht zufällig und chaotisch entstanden, sondern ein perfektes System in einem perfekten Gleichgewicht. In diesem Universum gibt es einen Planeten, den Allah für die Entstehung von Leben vorbereitet hat. Dafür sind exakt die Position zur Sonne, die Geschwindigkeit der Drehung und Fortbewegung der Erde, die Zusammensetzung der Atmosphäre und des Festlandes nötig, die wir hier vorfinden.
Die Erde ist der einzige bekannte Planet, der eine Atmosphäre und ausreichend flüssiges Wasser für die Entstehung des Lebens besitzt. Das Leben auf ihr ist von ihrem Schöpfer planvoll entworfen und wohlgeordnet.
Im 19 Jh. entstand jedoch eine Theorie, dass das Leben als ein Prozess von Zufällen entstanden sei. Diese sogenannte Evolutionstheorie leugnet die Existenz des Schöpfers Allah. Ihr Begründer Charles Darwin, ein Amateur Naturwissenschaftler, veröffentlichte 1859 ein Buch mit dem Titel: „Über die Entstehung der Arten“. Nach kurzer Zeit fand dieses Buch großen Anklang, da es in die damaligen Ideologien gut passte; der Materialismus (auch Teil des Kommunismus) wollte den Glauben an Allah abschaffen und seine Anhänger unterstützten daher alles, was dafür hilfreich sein könnte. Der bekannte Kommunist Karl Marx war ein glühender Verehrer von Charles Darwin. Darwin sagte: Alle Lebewesen stammen von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Durch schrittweise kleine Veränderungen entwickelten sich die Unterschiede und verschiedenen Arten. Er hatte weder Beweise für diese Theorie, noch konnte er die offensichtlichen Widersprüche leugnen, die diese aufwarf. Er schrieb selbst am Ende des Buches ein Kapitel: Schwierigkeiten der Theorie. Darwin hoffte, die weitere Forschung in der Zukunft würde diese Schwierigkeiten lösen. Dies war jedoch nicht der Fall, sondern sie offenbarte im Gegenteil noch mehr Widersprüche. Eine Behauptung Darwins nach der anderen wurden von der modernen Wissenschaft widerlegt. Darwin geht zum Beispiel nicht darauf ein, wie das erste aller Lebewesen entstanden sein soll.
Damals hielt man das noch für kein Problem und ging davon aus, dass Leben ganz einfach strukturiert sei und spontan entstehen könne.
Man glaubte beispielweise, Frösche entstünden einfach aus Schlamm und Insekten aus Nahrungsresten. Man dachte, Weizenkörner auf schmutzigen Lumpen brächte Mäuse hervor und Würmer entstünden in totem Fleisch. Man wusste nichts über die Fliegen, die ihre Eier in das Fleisch legten und die anderen Fortpflanzungsprozesse.
Jedoch schon nach kurzer Zeit (5 Jahre später) widerlegte der französische Biologe Luis Pasteur diese Vorstellungen.
Der erste Evolutionist, der im 20 Jh. das Thema der Entstehung des Lebens neu aufrollte, war der russische Biologe Alexander Oparin. Er wollte erforschen, wie die erste lebende Zelle entstanden sein könnte. Nach jahrelangen, erfolglosen Versuchen, Zellen aus lebloser Materie hervorzubringen, gab er auf. Auch Stanley Miller führte 1953 ein berühmtes Experiment durch, um die Entstehung des Lebens zu simulieren. Es entstanden sogar einfache Moleküle (KEINE Zellen), jedoch unter vollkommen unrealistischen Bedingungen, wie Miller selbst einräumen musste. Das Rätsel der Entstehung des Lebens konnte von niemandem bisher gelöst werden. Jeffrey Bader, ein berühmter Verteidiger der Evolutionstheorie, veröffentlichte am Ende des 20 Jh. in der Zeitschrift Earth einen Artikel, der dieses Versagen eingesteht.
Zellen sind sehr komplex und können unmöglich aus Zufällen entstehen.
Die komplexe Struktur der Zelle war Darwin zu seiner Zeit nicht bekannt. Zellen erschienen unter den damaligen Mikroskopen als einfache Flecken. Erst das im 20 Jh. entwickelte Elektronenmikroskop offenbarte das faszinierende Innenleben einer Zelle.
Sie besteht aus Tausenden von Bestandteilen, die als Kraftwerke, Fabrikanlagen, eine riesigen Datenbank, Lager und Raffinerien fungieren. In der Zellwand sind intelligente Türen angebracht, die jeden Transport präzise regeln. Alle Systeme müssen vorhanden und intakt sein, damit die Zelle nicht abstirbt. Sie sind völlig miteinander vernetzt und voneinander abhängig. Nach diesen Entdeckungen hat man aufgegeben, Zellen aus lebloser Materie produzieren zu wollen, weil man eingesehen hat, dass es völlig unmöglich ist, dass so ein kompliziertes System zufällig entsteht.
Fred Hoyle formulierte es 1981 in der Zeitschrift Nature folgendermaßen: „Dass eine lebende Zelle durch Zufall entsteht ist genauso wahrscheinlich wie die Entstehung einer Boing 747 aus den Teilen eines Schrotthaufens, die durch einen Wirbelsturm durcheinander gewirbelt werden.“
Die Entdeckung der genialen Struktur der DNA im Zellkern offenbarte noch zusätzlich, dass das Leben ein komplizierter Prozess ist. Sämtliche physischen Eigenschaften eines Lebewesens sind in jeder einzelnen Zelle desselben in den spiralförmigen Molekülen im Zellkern kodiert. Sie bestimmen unser Aussehen und die Funktion der einzelnen Organe und  Zellen. Die Abschnitte der DNA, die solche Eigenschaften bestimmen, nennt man Gene. 1 Million Seiten in einem Lexikon müssten gefüllt werden, um die Information auf der DNA in einer Zelle wiederzugeben, die selbst nur 1/100 Millimeter groß ist. Das gesamte Wissen der Menschheit ließe sich in einem Teelöffel DNA unterbringen.


10.2.2  Die utopischen Mechanismen der Evolutionisten

Es gibt in der Natur keinen Mechanismus, der aus einer Zelle zunächst ein komplexes Lebewesen und daraus wiederum Tausende von verschiedenen Tierarten hervorbringen könnte.
Charles Darwin hat in seinem Buch einen Mechanismus vorgeschlagen, den er natürliche Selektion nannte. Sie bedeutet, dass diejenigen Lebewesen, die am stärksten und am besten an ihre Umwelt angepasst sind, am Leben bleiben. Die kranken und gebrechlichen Lebewesen werden ausgesondert. Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass in einer Herde sich die gesündesten Individuen fortpflanzen und so das Überleben der Art gesichert ist. Allerdings bringt er keine neuen Arten hervor.
Charles Darwin wurde von Lamarck beeinflusst, der davon ausging, dass sich Erfahrungen, die Lebewesen im Laufe des Lebens sammeln, auf ihre Nachkommen weitervererben. Lamarck glaubte zum Beispiel, die Hälse von Gazellen hätten sich von Generation zu Generation verlängert, um die höher gelegenen Blätter zu erreichen, und so seien Giraffen entstanden. Er war auch der Meinung, wenn man den Menschen eine Weile lang immer wieder die Arme abschnitte, würden sie irgendwann ohne Arme geboren.
Die Genetik, Mikrobiologie und Biochemie waren damals noch nicht entwickelt und die Vererbungsgesetze waren noch nicht bekannt. Man glaubte daran, dass Erbeigenschaften auf dem Blutweg übertragen würden
Kurze Zeit später wurden diese Vermutungen durch die Entdeckung der Vererbungsgesetze durch Gregor Mendel eindeutig widerlegt. Die Genetik bewies, dass nicht erworbenen Eigenschaften und Erfahrungen, sondern die artspezifischen Gene von einer Generation auf die nächste übertragen werden. Also kann es keine Veränderung von Arten durch natürliche Selektion geben. Bereits zu Beginn des 20 Jh. war die Theorie der Evolution durch natürliche Selektion, wie Charles Darwin sie postulierte, in sich zusammengebrochen.
Im späteren 20 Jh. entstand der Neo-Darwinismus, der die Entstehung der Arten aus einem gemeinsamen Vorfahren beweisen wollte. Stattdessen fand man jedoch heraus, dass die bestehenden Lebewesen nur in ihrer fertigen Form lebenstauglich sind. Alle Organe und Glieder sind perfekt aufeinander abgestimmt. Kleine Veränderungen bedeuten immer eine Verschlechterung und Benachteiligung gegenüber den anderen oder sogar den Tod einer Lebensform.
Da die evolutionäre Wirkungslosigkeit der natürlichen Selektion bewiesen war, führte man einen neuen Mechanismus ein, der die Veränderungen bewirkt haben soll, die Mutation. Mutationen sind Beschädigungen der DNA durch radioaktive Strahlung oder chemische Einflüsse, die Gene verändern. Man fand jedoch heraus, dass Mutationen den betroffenen Lebewesen und ihren Nachkommen, immer nur Schaden zufügen. Noch nie ist es im Experiment dazu gekommen, dass eine nützliche Veränderung durch Mutation entstanden wäre, wie z.B. das Wachsen von Flügeln oder die Entstehung von Augen. Es entstanden immer nur kranke oder unfruchtbare Individuen.
Prof. Richard Dawkins, der heute berühmteste Verfechter der modernen Evolutionstheorie, wurde nach einem Beispiel für eine entwicklungsfördernde Mutation oder einen evolutionären Prozess gefragt und damit aus der Fassung gebracht, da ihm keines einfiel.


10.2.3  Fossile Funde

Die Wissenschaft von den Fossilen wird Paläontologie genannt. Fossilien sind die versteinerten Überreste von Lebewesen, die in der Vergangenheit gelebt haben. Überall auf der Welt wurden Ausgrabungen getätigt, aber es wurde bisher kein Fossil gefunden, das die Theorie der  Evolution unterstützt.
Nach Darwins Theorie seien zunächst einzellige Lebewesen entstanden, die sich dann in wirbellose Seetiere entwickelten, dann zu Fischen, dann zu Reptilien, die das Festland eroberten und anschließend aus ihnen die Vögel und die Säugetiere. Wäre diese Behauptung richtig, müsste es zahlreiche Zwischenformen gegeben haben, als Bindeglieder auf dem Weg von einer Art zur nächsten. So müsste es zum Beispiel zahlreiche Lebewesen gegeben haben, die halb Vogel und halb Reptil waren. Sie müssten unvollständig sein und funktionsunfähige, halbfertige Organe besitzen (z.B. halbe Flügel). Sie wurden in der Theorie Übergangsformen genannt. Es musste unter den Fossilen Funden solche Übergangsformen geben, um die Theorie zu beweisen, wie auch Darwin zugab. Trotz aller Bemühungen konnten jedoch bisher keine solchen Übergangsformen gefunden werden. Man fand immer nur fertige, komplexe Lebensformen, die plötzlich auf der Erde erschienen, ohne einen Entwicklungsprozeß durchlaufen zu haben. Diese Lebensformen veränderten sich danach nicht und starben entweder aus oder sind bis heute so geblieben, wie Allah sie damals erschuf. So z.B. die Schnecken oder Haie, die Ameisen und Libellen, die Schildkröten und Fledermäuse. Es existiert kein Unterschied zwischen ihnen und ihren Hunderte von Millionen Jahre alten Vorfahren.
Darwin bezeichnete es als tödlichen Schlag für seine Theorie, wenn gleichzeitig mehrere Vertreter der gleichen Klasse von Lebewesen nebeneinander aufgetreten seien, da er ja von der Entstehung aus nur einem gemeinsamen Vorgänger ausging. Die fossilen Funde haben Darwins Theorie diesen tödlichen Schlag versetzt, denn man fand bereits vor Urzeiten im Cambrium einen großen Artenreichtum.
Angeblich gefundene Zwischenformen erwiesen sich immer als falsch, so z.B. der Coelacanth, einem Fisch der angeblich eine halbe Lunge und Ansätze von Füßen besessen haben soll. Viele Lehrbücher stürzten sich auf diesen angeblichen Beweis, bis man 1938 einen lebenden Coelacanth im indischen Ozean fand, der weder Füße noch eine Lunge besaß.
Das Vogelfossil des Archäopterix sollte angeblich halb Reptil halb Vogel gewesen sein. 1992 wurde das 7. Fossil eines Archäopterix ausgegraben, der ein Brustbein offenbarte, und damit, dass es sich um einen ganz gewöhnlichen Vogel mit Krallen an den Flügeln handelte, wie er auch heute noch existieren könnte.
Außerdem sind Reptilien und Vögel in ihrem ganzen Aufbau grundverschieden und haben keinerlei Ähnlichkeiten miteinander. Die Reptilien sind kaltblüter, die Vögel warmblüter. Die Vögel besitzen Federn, während die Reptilien Schuppen tragen. Auch Reptilien und Säugetiere haben grundlegende Unterschiede. Während Reptilien Eier legen, gebären Säugetiere ihre Kinder lebend und säugen sie mit Milch. Auch Haare und Schuppen sind völlig unterschiedliche  Körperbedeckungen.
Die Evolutionisten behaupten, der Mensch sei aus affenähnlichen Wesen entstanden. Viele Affenarten sind bereits ausgestorben und ihre Überreste bilden eine Quelle für die phantasiereichen Spekulationen der Evolutionisten. Sie reihen die Schädel untergegangener Affenarten und Menschenrassen aneinander, der Größe nach geordnet, und behaupten, dies seien Vorfahren der Menschen gewesen. Besonders der Australopithecus wurde von den Evolutionisten herangezogen, eine ausgestorbene Affenart, die angeblich menschliche Züge aufweise und auf zwei Beinen gelaufen sein soll. Der Australopithecus hat jedoch weit mehr Ähnlichkeit mit einem Schimpansen und dass er auf zwei Beinen gelaufen sei wurde ebenfalls widerlegt.
Man hat verschiedene Menschenskelette gefunden, die sich jedoch von den Skeletten der heute lebenden Menschen nicht unterscheiden. Auch heutige Menschenrassen haben unterschiedliche Schädelformen. Bei den gefundenen Schädeln handelt es sich daher lediglich um frühere Menschenrassen, die inzwischen untergegangen sind.
Die Evolutionisten bedienen sich mangels Beweisen daher irreführender Propaganda und malen utopische Bilder angeblicher Zwischenformen und Affenmenschen. Sie denken sich sogar angebliche Verhaltensweisen und soziale Strukturen aus und präsentieren diese als Tatsachen. Darüber drehen sie auch noch Filme, die reiner Betrug und Fälschung sind. Aus Knochenresten werden komplette Lebewesen rekonstruiert. Einen Schädel kann man jedoch durch Rekonstruktion sowohl in einen Affen als auch in einen Philosophen verwandeln und solche Modelle haben daher keinen wissenschaftlichen Wert.
Sämtliche angebliche Vorfahren der Menschen wurden bereits wieder aus der wissenschaftlichen Literatur gestrichen, weil sie sich aufgrund der oben erwähnten Erkenntnisse als Beweise nicht geeignet haben. So zum Beispiel der Neandertaler, der Piltdown-Mann und der Ramapithecus.
Den Kindern in der Schule werden solche falschen Beweise jedoch immer noch gelehrt. Die Wahrheit, dass alle Wesen von Allah geschaffen wurden, wollen die Materialisten bzw. Satanisten verbergen, damit sie auf diese Weise die Menschen vom Glauben an den Schöpfergott abbringen.

 

10.3         Können wir uns vor dem Satan schützen?


 Wenn der Satanismus um uns herum so verbreitet ist und vorangetrieben wird, stellt sich die Frage, ob er auch unser persönliches Leben beeinflusst und wie wir uns dagegen zur Wehr setzen können. Die Antwort ist: Es ist möglich, sich zu schützen, aber dies erfordert Wachsamkeit, Nähe zu und Gehorsam gegenüber Allah! Denn nur wer bei Ihm Schutz sucht, der erhält ihn auch – inshaAllah. Und Er ist der Einzige, der diesen Schutz bieten kann.
Zunächst einmal hat Allah uns versprochen, dass der Satan und seine Anhänger uns nicht schaden können, ohne Seine Erlaubnis. Er hat ebenfalls gesagt, (nur) seine treuen Diener wären vor dem Satan geschützt. Daher stellt der Gehorsam gegenüber Allahs Geboten den wichtigsten Schutz dar, denn Er weiß besser als wir, was schlecht für uns ist. Und wenn wir seine Verbote betrachten, wird und schnell auffallen, dass sie genau auf das abzielen, dessen Satan und seine Helfer sich bedienen und was die Gesellschaft und die Familien zerstört: Drogen, Wetten und Glücksspiele, Kredite mit Zinsen, Pop- und Rockmusik und deren Kultur, Triebhaftigkeit und Unzucht, Homosexualität, Götzendienst und seine Riten, Zauberei, Magie, Wahrsagerei, den Glauben an Horoskope, an Feen und „gefallene Engel“, an Glücksbringer oder Omen und so weiter. Wer diese Dinge meidet und diese Verbote beherzigt, der verschließt dem Satan die wichtigsten Türen und Tore.

Doch auch die guten Muslime, welche die Gebote befolgen und die Gebete verrichten, versuchen Satan und seine Helfer vom rechten Weg abzubringen - und wie aus vielen Ahadith hervorgeht, ist das beste Mittel für einen Gläubigen, sich vor satanischen Einflüssen zu schützen, dass er Allahs häufig gedenkt. Schon allein die Worte: „Audhu biLlahi min asch-schaitan-irradschim“ (Ich suche Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Satan) lassen ihn panisch davonrennen. Wenn wir unsere Handlungen im Namen Allahs beginnen, d.h. indem wir Bismillah aussprechen, hat der Satan keinen Anteil daran.
Es wird uns gelehrt, Bismillah vor dem Essen auszusprechen, damit nicht die Satane mit uns essen. Wer sein Haus betritt, soll dies im Namen Allahs tun und den Friedensgruß aussprechen, so kann Satan nicht mit ihm das Haus betreten.
Wer das Bad betritt, ein beliebter Aufenthaltsort der Satane, der soll sagen: Allahumma, inni audhu bika min al chubs wa-l- chabaidh. (O Allah, ich nehme Zuflucht bei Dir vor allem Übel).
Diese Liste kann man lange fortsetzen, denn Allah hat uns für alle Gelegenheiten Worte offenbart, mit denen sie geheiligt und gereinigt werden – sogar bei der Zeugung eines Kindes und direkt nach seiner Geburt. Diese Worte kann man nachlesen in dem Büchlein: Hisnu-l-Muslim (Festigung des Muslim).


Es gibt aber darunter einige sehr wichtige, welche ich kurz anführen möchte.
Wer nach den Pflichtgebeten und besonders abends den Thronvers mit fester Überzeugung rezitiert, der ist vor dem Satan geschützt und wird im Falle seines Todes an jenem Tag das Paradies erlangen. Dies ist einer der wichtigsten Verse im Qur’an und er lautet in der Übersetzung wie folgt:

Allah (ist einer allein). Es gibt keinen Gott außer ihm. (Er ist) der Lebendige und Beständige. Ihn überkommt weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Wer (unter den himmlischen Wesen) könnte - außer mit seiner Erlaubnis - bei ihm Fürsprache einlegen? Er weiß, was vor und was hinter ihnen liegt. Sie aber wissen nichts davon - außer was er will. Sein Thron reicht weit über Himmel und Erde. Und es fällt ihm nicht schwer, sie (vor Schaden) zu bewahren. Er ist der Erhabene und Gewaltige (2:255)


Weiterhin gibt es drei kleine Suren, die speziell von Allah offenbart wurden, um den Einfluss von Hexerei, dem Übel der Neider und satanischen Einflüsterungen zu neutralisieren.

Abdullah Ibn Khubaib sagte: „Der Gesandte Allahs (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) sagte zu mir: „Rezitiere!“. Ich antwortete: „O Gesandter Allahs, was soll ich rezitieren?“. Er sagte: „Rezitiere: Al Ikhlas, Al Falaq An Nas am Abend und am Morgen (jeweils) drei Mal, denn es wird dich von dem Bedarf an allem anderen befreien.“

Diese Suren lauten in der Übersetzung wie folgt:

Sag: Er ist Allah, ein Einziger, Allah, der Souveräne (Unabhängige). Er hat weder Kinder gezeugt, noch ist er (selber) gezeugt worden. Und keiner kann sich mit ihm messen. (Al Ikhlas)

Sag: Ich suche beim Herrn der Morgendämmerung Zuflucht vor dem Unheil, (das) von dem (ausgehen mag), was er (auf der Welt) geschaffen hat; von hereinbrechender Finsternis, von denen die Zauberknoten bespucken und von einem, der neidisch ist. (Al Falaq)

Sag: lch suche Zuflucht beim Herrn der Menschen, dem König der Menschen, dem Gott der Menschen,  vor dem Unheil, (das) von (jeder Art von) Einflüsterung (ausgehen mag), - von einem (jeden) heimtückischen Einflüsterer, der den Menschen in die Brust (böse Gedanken) einflüstert, sei es ein Jinn oder ein Mensch. (An Nas)

Mit diesen Suren sind alle möglichen Gefahren abgedeckt, die vom Satanismus ausgehen könnten: Niemand besitzt irgendwelche Macht außer Allah, Er kann uns vor jedem Hexer und Neider beschützen und vor den Einflüsterungen des Satans und seiner menschlichen Helfer (z.B. die Medien). Dies ist der Grund, warum die Satanisten Angst vor den Muslimen haben und mit allen Mitteln versuchen, sie von Allah - und damit auch von Seinem Schutz - zu entfernen oder Krieg gegen sie zu führen. Denn wer von ganzem Herzen an Allah glaubt und Seine Ratschläge beherzigt und die von Ihm empfohlenen Worte regelmäßig spricht, dem kann Satan und sein Heer nichts anhaben - inshaAllah.