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Samstag, 4. Juni 2011

Die Verschwörung der Freunde Satans (11): Die prophezeihten Ereignisse vor dem Jüngsten Tag

Bevor ich die Ereignisse aufführe, die die Muslime vor dem Jüngsten Tag erwarten, möchte ich noch darauf hinweisen, dass sich diese Berichte zum größten Teil auf Ahadith gründen, von denen einige nicht mutawwatir sind, d.h. zweifelsfrei vom Propheten Muhammad (sas) in genau dieser Form ausgesprochen wurden. Die grundlegenden Dinge, wie das Erscheinen des Dadjal und von Jesus, basieren auf gesicherten Überlieferungen, während andere Überlieferungen über den Mahdi zum Beispiel eher als möglich angesehen werden sollten, was sie allerdings nicht weniger interessant macht. Auf jeden Fall können sie eine Hilfe sein, geschichtliche Ereignisse besser einordnen zu können und im Zweifelsfall mit Allahs Hilfe richtige Entscheidungen zu treffen. Trotzdem ist es denkbar und sogar zu erwarten, dass es viele falsche Mahdis geben kann und wird - so wie z.B. Harun Yahya diesen Anspruch fälschlicherweise erhebt. Er erfand sogar selbst einige angebliche Überlieferungen, um seinen Anspruch zu stützen, obwohl er keine der ursprünglichen Überlieferungen erfüllt, bereits in einer Psychiatrie einsaß und bekannt ist für Israelfreundlichkeit sowie einen sehr fragwürdigen Lebensstil. Vorsicht ist daher auf jeden Fall angebracht, wenn jemand kommt, der diesen Anspruch erhebt, denn er könnte ein Agent der Illuminaten sein.

12.    Ist der Jüngste Tag nahe?

Den genauen Zeitpunkt der Stunde kennt nur Allah (subhana wa ta'ala), jedoch hat er uns über seinen Propheten Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) viele Zeichen mitgeteilt, die ihr Kommen ankündigen und die ihr vorausgehen. Wie nahe ist die Stunde bereits gerückt und welche Vorzeichen sind bereits eingetroffen? Betrachten wir die Aussagen der Hadithe etwas genauer: (nachzulesen z.B.  bei http://www.way-to-allah.com/dokument/DIE%20ZEICHEN%20DES%20JUNGSTEN%20TAGES!.pdf

Allahs Gesandter (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) hat gesagt: Ihr sollt mit guten Taten anfangen, bevor die Versuchungen kommen, die wie die dunkle Nacht sind. Ein Mann steht als Gläubiger - Mu'min - auf und legt sich am Abend als Ungläubiger - Kafir - schlafen. Und einer ist am Abend Gläubiger und steht morgens als Ungläubiger auf. Er verkauft seinen Glauben für Nichtigkeiten.

12.1         Vorzeichen des Jüngsten Tages und der Stunde


Der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm)  sagte: Die Stunde beginnt nicht bevor zwischen zwei großen Gruppen, die den selben Ruf haben, ein großer Krieg anfängt.

Zur Erklärung: Diese beiden Gruppen nennen sich mit dem selben Namen. Jedoch nur eine Gruppe ist berechtigt, diesen Namen zu tragen. Es wird nicht berichtet, ob es sich hierbei um Muslime handelt oder nicht. Es wäre also auch denkbar, dass damit Kriege gemeint sind, die unter Christen stattfanden oder finden werden.

In weiteren Hadithen finden wir Beschreibungen der Zeit, die der Stunde vorausgeht, wo gesagt wird,
-dass die Zahl der Frauen sich vermehren wird, ca. 1:40 oder 1:50;
-dass es viel Handel und viele Geschäfte geben wird und auch viele Frauen daran beteiligt sein werden; (Die Frau verlässt ihren Platz in der Familie, weil entweder der Mann seine islamische Pflicht, die Versorgung der Familie nicht mehr oder
nicht ausreichend wahrnimmt, oder weil sie nach einer Karriere aus Habgier und Selbstsucht strebt.)
-dass die Frauen sich bedecken und trotzdem wie nackt aussehen;
-dass der Mensch zu dem Entschluss kommt, dass es besser ist, einen Hund aufzuziehen, als ein Kind zu haben;
-dass eine Zeit kommen wird, wo der Mensch seinen Glauben wie ein Stück glühende Kohle in seiner Hand hält; (Dies kann bedeuten, dass die Praktizierung des Glaubens sehr schwer gemacht wird, was durch die Ungläubigen - Kuffar - verursacht werden kann oder auch durch einen selbst.)
-dass es viele Krankheiten geben wird;
-dass viele Leute Qur'an lesen und behaupten werden, dass sie die Besten sind und dabei nichts tun;
-dass die Muslime untereinander unbarmherzig, hart und respektlos sind, wenn sie über bestimmte Dinge eine verschiedene Meinung haben oder sei es auch nur aus Antipathie; (Dass selbst nicht alle guten Muslime dieselbe Wellenlänge haben müssen, steht auch im Qur'an, Sure 7:43 . Hier wird berichtet, dass Allah (subhana wa ta'ala)  guten Muslimen, auch wenn zwischen ihnen ein Gefühl des Hasses besteht, ihnen diese menschliche Schwäche beseitigen wird, bevor diese gemeinsam in das Paradies eingehen werden. In früheren Zeiten haben sich die Muslime, trotz verschiedener Meinungen und Antipathie respektiert und darüber hinaus haben sie sich gegenseitig für ihre Rechte eingesetzt . Wogegen sie sich in heutiger Zeit beschimpfen und sich einander sogar Unglaube vorwerfen, oder die eine Partei behauptet, mit Sicherheit würde die andere in die Hölle gehen. Dazu kommt der ungerechte Umgang miteinander. Dieses Verhalten ist ein Zeichen von Unwissenheit.)
- dass das "anvertraute Gut" - Amana - verloren geht;
- dass Frauen in der Nähe Mekkas um einen Götzen tanzen und die Menschen diesen anbeten werden; (Dieses soll kurz vor dem Jüngsten Tag geschehen.)
- dass viele im Islam verbotene Handlungen verbreitet sein werden.

Diese kleinen Vorzeichen sind bereits zum größten Teil eingetroffen, was vermuten lässt, dass nicht mehr viel Zeit übrig bleibt, bis auch die großen Zeichen eintreffen.

Der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) sagte, dass  die Stunde nicht kommen wird, bis die Muslime die Juden bekämpfen und umbringen; bis der Jude sich hinter dem Stein und Baum versteckt und der Stein und der Baum sagen wird: „Oh, du Muslim, oh, du Diener Allahs, dies ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, komm und bring ihn um!“ Bis auf Gargat dieser ist von den Bäumen der Juden.

Deshalb ist uns als Muslimen klar, wer unsere Feine sind, und gegen wen wir eines Tages kämpfen werden: die Juden; oder genauer: die Zionisten und Kabbalisten.
Jesus wird das Kreuz zerstören – woraus man schließen kann, dass auch die Kirche zu den Gegnern der Muslime zählt und auf der Seite des Dadjals stehen wird.

12.2   Was ist überliefert über den Imam Mahdi?

 Über Al-Mahdi und seine Zeit gibt es viele verschiedene Berichte und Aussagen, die mehr oder weniger gesichert sind, aber es gibt auch einige, die klar und eindeutig von den Gelehrten überliefert wurden. Danach ist es eindeutig, dass er aus der Familie des Propheten (Allahs Segen und Heil auf ihm) abstammt. Und es ist eindeutig, dass in seiner Zeit überall Gerechtigkeit herrschen und es keine weitere Regierung geben wird, und das, nachdem die Welt voller Ungerechtigkeit war.
Allah (subhana wa ta'ala) wird zwei Zeichen bringen, die es vorher, seitdem Allah (subhana wa ta'ala) die Erde und die Himmel erschuf, nicht gab, und die Al-Mahdi ankündigen. In dem Jahr der Ankunft von Al-Mahdi wird es in der ersten Ramadannacht eine Mondfinsternis und in der Mitte des Ramadans eine Sonnenfinsternis geben.
Al-Mahdi wird von Engeln begleitet, die verkünden, dass er Al-Mahdi ist.
Aus mehreren Ahadith, überliefert u.a. von Abu-Dawud und Muslim, kann man entnehmen, dass, kurz bevor Al-Mahdi kommen wird, ein Krieg zwischen Muslimen und Römern (Römer; das römische Reich war zur Zeit des Propheten (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) das heutige Europa. Oder: Rom im Sinne der katholischen Kirche) beginnen wird. Es wird ein sehr schrecklicher Krieg sein. Von den Muslimen wird 1/3 sterben, welche als die besten Märtyrer bezeichnet werden; 1/3 wird fliehen, diese sind die schlimmsten Heuchler. Das letzte Drittel wird unter der Anführung von Al-Mahdi siegen. Später werden sie Istanbul, und Rom erobern. Danach in der Zeit von Al-Mahdi, wird die gesamte Erde mit Gerechtigkeit ausgefüllt sein und es heißt, die religiösen Differenzen unter den Muslimen werden verschwinden.

Die Leute werden in Mekka für Al-Mahdi die Huldigung - Baya machen. In der Anfangszeit wird er angegriffen, aber die Angreifer werden zwischen Mekka und Medina total vernichtet werden.
Es werden Kämpfer mit schwarzen Flaggen aus Churasan (Afghanistan, Iran, Aserbeidschan) kommen. Der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm)  gab Anweisung dort hinzugehen, selbst wenn man auf Händen und Füßen über Eis kriechen müsste, weil Al-Mahdi unter ihnen sein wird.
Die Macht von Al-Mahdi wird sich sehr schnell etablieren, in ein bis zwei Tagen (im Sinne von Jahren?). Es gibt verschiedene Aussagen darüber, wie lange Al-Mahdi herrschen wird. In Überlieferungen von Tirmidhi ist von 7 oder 9 Jahren die Rede, andere Überlieferungen sprechen von 40 Jahren.

Und Abu Huraira – möge Allah mit ihm zufrieden sein- sagte: „Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) erwähnte al Mahdi und sagte dann: „Wenigstens sieben, ansonsten acht oder neun (Jahre wird er verweilen) und er wird die Erde mit Gerechtigkeit und Recht erfüllen, so wie sie zuvor von Ungerechtigkeit und Unterdrückung erfüllt war.

Hudaifa ibn al Jaman – möge Allah mit ihm zufrieden sein-  sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) sagen: „Wehe dieser Gemeinde wegen der Tyrannei ihrer Herrscher, wie sie morden und die (Allah) Gehorsamen in Angst und Schrecken versetzen, außer denen, die ihnen gehorsam sind, so dass der Gläubige sie, um sich zu schützen, mit seiner Zunge beruhigt, während sein Herz sich gegen sie erhebt. Wenn dann Allah dem Islam seine Würde zurückgeben will, bricht Er einem jeden rebellischen Tyrannen das Rückrat – und Er besitzt die Macht zu tun, was Er will -, um den Zustand der Gemeinde zum Rechten zurückzubringen, nachdem sie verdorben war. O Hudaifa, wenn von dieser Welt nicht mehr als ein Tag übrig ist, wird Allah diesen Tag verlängern, bis ein Mann aus meinem Hause herrschen wird. Unter seiner Herrschaft werden die großen Schlachten geschlagen werden und der Islam wird sich ausbreiten. Allah bricht Sein Versprechen nicht und Er ist schnell im Abrechnen. (Ibn Madscha)

Am Ende seiner Zeit bzw. Herrschaft werden Ad-Dadjal und Jesus erscheinen. Diese Zeit wird durch besondere Ereignisse angekündigt werden. Es wird geschehen, dass in einem Jahr 1/3 des Regens ausfallen wird und 1/3 aller Erdprodukte; im zweiten Jahr wird 2/3 des Regens ausfallen und 2/3 der Erdprodukte werden fehlen; und im dritten Jahr wird der Regen ganz ausbleiben und es wird keine Nahrungsmittel mehr geben. Viele werden sterben, und es wird Muslime geben, die wie Engel nur vom Gedenken an Allah - Dhikr - leben. In dieser Zeit kommt aus dem Osten Ad-Dadjal.

Nach der Theorie aus der Serie : „die Ankünfte“, werden die wichtigen Schlachten im Heiligen Land ausgetragen werden. Dabei werden die Protagonisten der Neuen Weltordnung auf die Armee von Imam Mahdi treffen.
Die Zerstörung der Aqsa Moschee (der ehemalige „Tempel“ des Salomo) läutet das Kommen des Mahdi ein. Es ist nochmals anzumerken, dass diese Prophezeihungen nicht zum Kern des islamischen Glaubens gehören. Einige Ahadith sind nicht lückenlos überliefert oder unter den Überlieferern befanden sich einige, deren Glaubwürdigkeit nicht hundertprozentig war. Daher könnten sie falsch oder erfunden sein und sollten lediglich als Hinweise darauf betrachtet werden, was geschehen könnte.


12.3   Was wissen wir über die Wiederkehr von Jesus?


Am Ende der Zeit wird Jesus herab steigen und mit den Muslimen gegen den Dadjal kämpfen. Danach wird er noch eine gewisse Zeit leben, das Kreuz zerschlagen, das Schwein töten und deutlich machen, dass er außer dem Islam keine Religion akzeptiert. Dann wird er eines natürlichen Todes sterben.

In einem Teil eines Hadiths wird berichtet, dass der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) sagte:
Von meiner Gemeinde wird sich zu jeder Zeit eine Gruppe für Wahrheit und Gerechtigkeit einsetzen. Er sagte weiter: Dann steigt Isa, Sohn Mariams herab. Der Imam dieser Gruppe (welcher Al-Mahdi ist) sagt dann: Komm bete vor uns! Er erwidert: Nein! Ihr seid füreinander Imam.

Jesus wird östlich von Damaskus in einer bekannten Moschee bei einem weißen Minarett erscheinen, hinter Al-Mahdi beten und danach ausziehen, um Ad-Dadjal zu töten, denn dieser wird unterwegs sein, die Muslime anzugreifen. Jesus wird ihn in die Flucht schlagen und dann töten. Es heißt, der Dadjal wird bei seinem Anblick quasi schmelzen – was auch bedeuten kann, dass durch die Wahrheit, die Jesus bringt, seine Täuschung und Lügen für jeden offensichtlich und erkennbar werden und er so seine Macht verliert. Es heißt ja, er wird vorgeben, der Messias zu sein; wenn daher der echte Messias erscheint, wird sein Anspruch als falsch entlarvt.
Ad-Dadjal wird versuchen, vor Jesus zu fliehen; aber Jesus wird ihn töten. Nachdem Ad-Dadjal getötet worden ist, werden die Gog und Magog gegen die Menschheit unterwegs sein. Sie kommen in einer großen Überzahl und werden alles essen und trinken, was es gibt. Die Gog und Magog schwärmen aus jedem Winkel hervor. Die ersten gehen am See von Tiberias (Jordanien) vorbei und trinken daraus . Wenn der letzte von ihnen vorbeikommt, wird er sagen: Hier war mal Wasser! Gog und Magog sind durch ihre Vielzahl kriegerisch unbezwingbar, so dass auch Jesus gegen sie kämpferisch nichts ausrichten kann. Darum wird er mit den Gläubigen zum Berg Dtur gehen und dort Du'a machen, worauf die Gog und Magog allesamt sterben werden. Soweit man schauen kann wird die ganze Erde mit ihren Leichen bedeckt sein. Jesus wird wieder Allah (subhana wa ta'ala) um Hilfe bitten und Er wird einen Regen schicken oder Vögel oder Insekten oder alles zusammen, die die Leichen hinwegraffen werden.

Einigen Überlieferungen zufolge wird Jesus in dieser Zeit Hadj machen und das Grab Muhammads (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) besuchen. Dabei wird er sterben und neben Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) begraben werden.
Die Aussagen darüber, wie lange Jesus bleiben wird sind unterschiedlich, nämlich zwischen sieben und vierzig Jahren. Dies wurde nicht eindeutig mitgeteilt. Nach dem Tod Jesu werden viele Muslime vom Glauben abfallen. Die Ungläubigen werden sich vermehren, bis zu einer Zeit, in der zwei weitere Zeichen sichtbar werden: der Aufgang der Sonne im Westen und das sprechende Tier, welches aus der Erde zwischen Safa und Marwa hervorkommen und den Menschen verkünden wird, wer ein Gläubiger ist und wer nicht. Nach diesen eindeutigen Zeichen ist schon das Schicksal eines jeden Menschen besiegelt. Es wird keine Reue mehr akzeptiert von denjenigen, die vorher nicht geglaubt haben. Danach wird es einen Rauch geben, der die Seelen aller Gläubigen hinwegnimmt, ein Feuer aus dem Jemen, das sich ausbreiten wird und schließlich wird die Stunde anbrechen und die Erde, so wie wir sie kennen, wird zerstört werden.

Ad-Dadschal wird aus meiner Umma herauskommen und vierzig verweilen – ich weiß aber nicht ob vierzig Tage, vierzig Monate oder vierzig Jahre. Dann entsendet Allah Jesus, den Sohn der Maria, als wäre er Urwa Ibnul-Masud, und er wird ihn (ad-Dadschal) verfolgen und dann töten. Dann bleiben die Mensch sieben Jahre, wobei es keine Feindschaft zwischen Zweien gibt. Dann schickt Allah kalten Wind aus asch-Scham (dem heutigen Gebiet von Syrien und Umgebung), dann bleibt kein Mensch auf der Erde, in dessen Herzen ein Stäubchen Gewicht Gutes oder Glaube ist, ohne dass er ihn abberuft, auch wenn einer von euch sich in einer Berghöhle versteckt, wird er ihm  folgen und ihn abberufen. Dann bleiben nur die schlechten Menschen, die wie die Vögel schwach sind, aber Träume wie die der Löwen haben. Diese kennen weder Gebilligtes noch lehnen sie Missbilligtes ab, bis der Satan vor ihnen erscheint und sagt: „Wollt ihr mir nicht folgen?“ Sie sagen: „Was gebietest du uns?“ So gebietet er ihnen das Anbeten der Götzen, während ihr Lebensunterhalt im Überfluss vorhanden und ihr Leben schön ist. Dann wird in die Posaune gestoßen.


12.4   Was wissen wir über den Dadjal?

Der Dadjal

Das Wort Dadjal bedeutet der große Lügner, Schwindler und Täuscher. Er wird am Ende der Zeit erscheinen, sich als Gott bezeichnen und für eine gewisse Zeit Göttlichkeit vortäuschen können. Er wird von den Christen auch der Antichrist genannt und der falsche Messias. Er wird vorgeben, der Messias zu sein, ihn imitieren, und er wird Taten verbringen, die wie Wunder aussehen und die meisten Menschen werden ihm Glauben.

Der Prophet Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) erklärte uns: „Jeder Prophet warnte sein Volk vor dem Antichristen, vor Dadjal, dem falschen Messias. Und der Prophet Noah warnte sein Volk. Aber ich, ich werde euch etwas sagen, was keiner vor mir sagte! Der Antichrist sieht nur mit einem Auge, seinem linken Auge. Er ist blind auf dem rechten Auge. Sein rechtes Auge sieht aus, wie eine vertrocknete, hervorstehende Pflaume. Euer Gott jedoch ist nicht einäugig. Zwischen seinen Augen ist sein Mal Kafir (ägyptische Buchstaben: Kfir = Ungläubiger). Und jeder Mu’min wird in der Lage sein, es zu erkennen“. (Ein Mu’min ist jemand, der die wahre Religion akzeptiert hat und in dessen Herz die Wahrheit eingedrungen ist)

Die Ungläubigen können dieses Zeichen nicht lesen, denn sie sind zwar äußerlich sehend, innerlich jedoch blind, da sie nicht der Rechtleitung Allahs (subhana wa ta'ala) und seines Propheten Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) folgen. Sie sind daher blind für die Wahrheit. Die Mu’minin erkennen den falschen Propheten mit ihrem Herzen inshaAllah.
Es ist vielleicht erwähnenswert, dass Israel eine Eliteeinheit ihrer Armee die Kfir-Brigarden genannt hat.

Die erste Behauptung, die der Dadjal vor den Menschen aufstellen wird, ist dass er ein Prophet sei. In seiner zweiten Behauptung wird er sogar sagen: Ich bin euer Gott! Er verspricht, den Menschen zu helfen, alles wieder grünen zu lassen, Regen zu schicken, wenn man nur an ihn glaube. Er wird zwei Flüsse hervorbringen, einen gleich Wasser und den anderen gleich Feuer. Er wird die Menschen fragen, welchen sie wollen. Dies könnte bedeuten, dass das, was der Dadjal als Rettung ausgibt, nämlich den Glauben an ihn und seine Akzeptanz, in Wahrheit das Verderben desjenigen bedeuten und dass er in die Hölle kommt, während seine Ablehnung aufgrund des Glaubens an Allah, die vielleicht den leiblichen Tod oder schwere Entbehrungen zur Folge hat, dem Menschen jedoch das Paradies einbringt. Aus den Hadithen wird jedenfalls klar: Ad-Dadjal wird die Menschen einladen zu seiner Religion und alle, die an ihn glauben, werden vorläufig eine gute Versorgung haben. Diejenigen, die ihn ablehnen, werden keine Hilfe von ihm und seinem Reichtum erhalten.

Allahs Gesandter (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) hat gesagt:
Ad-Dadjal zeigt einen Fluss von Wasser und einen Fluss von Feuer, Sein Feuer hat die Eigenschaft von kaltem Wasser und sein Wasser hat die Eigenschaft von Feuer. Also stürze dich nicht ins Verderben.

Er ist in der Lage, Regen durch seinen Befehl zu bringen und wird die Menschen mit seinen Wundern in Versuchung führen. Hier soll als Denkanstoß angeführt werden, dass die USA und auch andere Mächte bereits jetzt über die Technologien verfügen, das Wetter und den Regen zu beeinflussen. Mit Chemtrails kann Regen unterbunden oder auch ausgelöst werden, wo man dies wünscht. Auch HAARP besitzt die Fähigkeit, Einfluss auf das Wetter zu nehmen. Dies wird später noch ausführlich erläutert. Es ist jedoch klar, dass die meisten Menschen keine Kenntnis von solch moderner Technologie und solchen wissenschaftlichen Errungenschaften haben und jegliche Macht über den Regen von ihnen als Wunder betrachten werden würde. Es ist denkbar, dass der Dadjal sich solcher Technologien bedienen wird, was wiederum einen Hinweis auf seine Identität bzw. Zugehörigkeit liefert.

Der Dadjal wird jemanden fragen: Wirst du an mich glauben, wenn ich deine Eltern wieder lebendig mache? So wird es auch geschehen mit Hilfe von Djinn, die sich in die Gestalt seiner Eltern verwandeln. Er selbst kann nur einmal einen Menschen töten und danach wieder zum Leben erwecken: Er wird die Leute fragen, ob sie noch bezweifeln werden, dass er ihr Gott sei, wenn er diesen Mann töten und wieder lebendig machen wird. Sie werden nein sagen. Bevor er den Mann tötet wird er ihn fragen: Wer bin ich? Dieser wird ihm antworten, dass er Ad-Dadjal, der Ungläubige sei. Daraufhin tötet Ad-Dadjal ihn (er wird ihn mit dem Schwert von oben nach unten zerteilen) und macht ihn dann wieder lebendig. Nachdem der Mann erwacht ist, wird er ihn nochmals fragen ,wer er sei; und dieser wird antworten, dass er sich jetzt noch sicherer wäre, dass er Ad-Dadjal sei. Daraufhin wird dieser versuchen, ihn nochmals zu töten, aber es wird ihm nicht gelingen.

Fatima Bint Qais erzählte, dass der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) zu einer Versammlung in der Moschee aufgerufen hat und in dieser sagte: Ich habe euch gerufen, um euch etwas zu erzählen: Tamim Ad-Dari -war Christ und kam, um Muslim zu werden und um mir zu huldigen - Baja zu machen. Er hat mir etwas erzählt, was dem entspricht, was ich euch von Ad-Dadjal erzählt habe: Tamim Ad-Dari war mit anderen auf See und sein Schiff wurde viele Tage in die Irre getrieben, bis sie mit den kleinen Booten auf einer Insel gelandet sind. Dort trafen sie jemanden, der sehr ungewöhnlich aussah. Er hatte so viele Haare, dass sie nicht wussten, wo vorne und wo hinten ist. Sie fragten ihn: Wer bist du? Dieser antwortete: Kommt, ich bringe euch zu jemandem, der sehr gespannt auf euch wartet. Er führte sie zu einer Art Kloster, wo sie einen riesenhaften Menschen sahen, mit enorm großen Ausmaßen, wie sie vorher noch niemals gesehen hatten. Sie fanden ihn mit den größten Fesseln, gefesselt an Hals und Füßen. Sie fragten Ihn: Wer bist du? Er antwortete: Ihr könnt immer wissen, wer ich bin, weil ich hier gefesselt bin, aber ihr könntet fortgehen, ohne mir zu sagen, wer ihr seid. Darum sagt mir zuerst, wer ihr seid. Sie sagten: Wir kommen aus Arabien, und sie erzählten ihm ihre Geschichte, von der Irrfahrt auf See bis zu dem Treffen mit dem behaarten Wesen, welches sie zu ihm gebracht hatte. Er fragte: Hat Tabaria (ein See in Palästina) noch Wasser? Sie bejahten. Er sagte: Er wird bald austrocknen. Dann fragte er nach dem Ort Beisan (von dem At-Tirmithi gesagt hat, dass dieser zwischen Jordanien und Palästina liegt), ob dort die Palmen noch Datteln tragen würden. Sie antworteten mit ja, worauf er erwidert, dass es bald keine Datteln mehr geben wird. Seine dritte Frage war: Haben die Brunnen von Ma'una. noch Wasser? Sie bejahten, und er sagte, dass sie bald kein Wasser mehr haben werden. (Diese Zeichen deuten daraufhin, dass er bald kommen wird, denn sie entsprechen den oben genannten Zeichen über die Verminderung von Wasser und Nahrung.) Er fragte weiter, ob der Prophet der Araber gekommen sei. Sie antworteten mit ja. Er fragte: Was machen die Araber mit ihm? Sie berichteten: Sie haben ihn vertrieben, er ist nach Medina gegangen und jetzt hat er die Oberhand über die Einwohner Arabiens. Er sagte: Was sie getan haben, (d.h. dass sie sich unterworfen haben) ist besser für sie. Ich bin Ad-Dadjal und wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich jeden Platz betreten, außer Mekka und Dteiba weil die Engel sie beschützen. Jedes Mal, wenn ich versuche einen dieser beiden Orte zu betreten, begegnet mir ein Engel mit einem Schwert in der Hand und treibt mich zurück.
Am Ende seiner Rede schlug der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm)  dreimal auf den Minbar, und sagte dazu dreimal: Das ist Dteiba ! Und er sprach: Habe ich euch das nicht vorher erzählt. Sie antworteten mit: Doch! Und der Prophet (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) fuhr fort: Ich fand es gut, dass Tamim Ad-Dari dasselbe erzählt hat, genau wie das, was ich euch schon vorher erzählt hatte.

Es ist keinesfalls unlogisch, dass der Dadjal lebt und sich im Untergrund aufhält, denn es handelt sich ja nicht um einen Menschen, sondern um einen Jinn, welche sehr alt werden können – wie man sagt Tausende von Jahren.

Der Prophet Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) sagte ebenso: „Wenn der Dadjal erscheint, wird er 40 Tage auf der Erde bleiben. Ein Tag wie ein Jahr, ein Tag wie ein Monat, ein Tag wie eine Woche und der Rest wird wie unsere menschlichen Tage sein.“

Die Theorie der Serie „die Ankünfte“ ist folgende: Großbritannien war das Hauptquartier des Dadjal an dem Tag, der wie ein Jahr war. Großbritannien war die führende Weltmacht und das Pfund die führende Währung. Die Verbindung der Briten zu Israel und den Pharaonen wird durch viele Dingen deutlich, wie wir weiter oben bereits beschrieben haben. Da ein himmlisches Jahr 1000 irdischen Jahren entspricht, sollte die Herrschaft Großbritanniens 1000 Jahre dauern. Die britische Monarchie wird auf das Jahr 900 zurückdatiert, was ein Ende ihrer Vorherrschaft um 1900 bedeuten würde. Tatsächlich etablierte die USA ihren Status als neue Weltmacht durch den Eintritt in den Weltkrieg.
Während des Tages, der wie ein Monat war, waren dann also die USA sein Hauptquartier. Die USA löste Großbritannien als Weltmacht ab und die führende internationale Währung wurde der Dollar. Die vorhergesagte Herrschaftsdauer entspricht 1000 :12 Jahren, also 83 Jahren. Dies bringt uns zum Jahr 2000, in dem George Bush junior in den USA zum Präsidenten gewählt wurde. Schlag auf Schlag folgten nun der Anschlag auf das World Trade Center und die Invasionen in Afghanistan, dem Irak und dem Libanon. In dieser Zeit wurden 10 Militärstützpunkte überall im Mittleren Osten errichtet, die alle den Schutz und die Herrschaft Israels gewährleisten sollen.
Während des Tages, der wie eine Woche ist, wird er seinen Einfluss von Israel aus ausüben für etwa 20 Jahre, denn die USA wird ihre Stellung als führende Weltmacht an Israel verlieren. Der Dollar wird verschwinden zusammen mit allem anderen Papiergeld auf der Welt und das elektronische Geld wird an seine Stelle treten. Das elektronische Geld ist eine gefährliche Sache, da es nicht reell ist und von den Banken, die von den Juden kontrolliert wird, kontrolliert wird.

Der Zusammenbruch des Dollars

Unsichtbares Geld bedeutet nicht nur absolute Macht der computergesteuerten Banken, die Zahlen beliebig verändern können, sondern auch, dass jeder einzelne Schritt, wo man sich ausweisen muss, jede Reise und jeder einzelne Einkauf vollkommen nachverfolgbar und der Mensch ein gläserner Bürger wird.

Sobald alles dafür vorbereitet ist, wird der Dadjal auftauchen und seinen Thron in Israel besteigen, wo er die restlichen 37 Tage verweilen wird, bis er von Jesus getötet werden wird. Aus den Hadithen geht hervor, dass denjenigen der Sieg verliehen werden wird, die sich dem Imam al Mahdi anschließen und mit Jesus (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) kämpfen.
 
Allerdings hat diese Theorie den Schönheitsfehler, dass im Islam ein TAG tausend Jahren entspricht und nicht ein JAHR. Darauf hat mich ein Bruder aufmerksam gemacht:


"Und sie wünschen von dir, die Strafe zu beschleunigen. Allah wird Sein Versprechen nicht brechen. Und gewiss, ein Tag bei deinem Herrn ist wie tausend Jahre nach eurer Berechnung." (22,47)

und


"Er regelt die Angelegenheit vom Himmel bis zur Erde. Hierauf steigt sie zu Ihm auf an einem Tag, dessen Maß tausend Jahre nach eurer Berechnung sind". (32,5)

Allerdings gibt es in der Bibel noch andere Zeitangaben, wie z.B. im 4. Buch Mose, 34:

Nach der Zahl der vierzig Tage, in denen ihr das Land erkundet habt - je ein Tag soll ein Jahr gelten -, sollt ihr vierzig Jahre eure Schuld tragen, auf daß ihr innewerdet, was es sei, wenn ich die Hand abziehe. 
 
Und ebenso steht in Hesekiel 4,4-:
„…ich gebe dir hier auch je einen Tag für ein Jahr.“
Solche Zeitangaben sind also nicht immer wörtlich zu verstehen, sondern meiner Meinung nach oft eher als Hinweis auf die Relationen und Relativierung zu sehen. Über den genauen zeitlichen Ablauf weiss nur Allah allein bescheid.

Die Mu’minin werden mit Jesus gegen den Dadjal kämpfen und Jesus wird ihn besiegen. Da er gegen den wahren Messias kämpfen wird, wird er auch Antichrist genannt.

Der Prophet pflegte ein Bittgebet zu sprechen indem er sagte: „O Allah, ich suche Zuflucht bei Dir vor der Strafe der Hölle, und ich suche Zuflucht bei Dir vor der Strafe des Grabes, und ich suche Zuflucht bei Dir vor der Fitna (Prüfung) durch den falschen Messias, den Dadjal, und ich suche Zuflucht vor Dir vor den Prüfungen im Leben und beim Sterben, und ich suche Zuflucht bei Dir  vor Schuld und Sünde.“

Prophet Muhammad (der Friede und Segen Allahs seien auf ihm) warnte die Gläubigen oft, dass es eine sehr schlimme Prüfung werden würde und nur wenige davor bewahrt blieben. Es ist daher anzunehmen, dass es sich dabei um eine sehr große Sache handeln wird und diese sich über längere Zeit erstreckt.

Laut einer Überlieferung wird man dem Ad-Dadjal nicht verfallen, wenn man die ersten zehn Ajat von der Sure: Die Höhle (18: 1-10) gelernt hat. Sie sind ein Schutz und er wird einen nicht beeinflussen können. Eine andere Überlieferung besagt, dass die letzten zehn Ajat ein Schutz gegen seine Versuchung sind.
Die genannten Verse sind folgende:

Lob sei Allah, der die Schrift auf seinen Diener herabgesandt und daran nichts gemacht hat, was vom geraden Weg abweichen würde, (eine Schrift) die richtig ist, damit er (die Ungläubigen) vor großer Gewalt (die ihnen) von ihm her (droht) warne, und (damit er) den Gläubigen, die tun, was recht ist, verkünde, dass ihnen (dereinst) ein schöner Lohn zuteil wird (nämlich das Paradies), in dem sie ewig bleiben sollen, und (damit er) diejenigen warne, die sagen: "Allah hat sich ein Kind zugelegt!" Sie haben kein Wissen darüber, sowenig wie ihre Väter (etwas darüber wussten). Es ist ein schwerwiegendes Wort, was (mit dieser ihrer Aussage) aus ihrem Mund kommt. Sie sagen nichts als Lüge. Vielleicht willst du dich (gar), wenn sie an diese Verkündigung nicht glauben, zu Tode grämen, (indem du) hinter ihnen her (bist, ohne sie je fassen zu können). Wir haben das, was es auf der Erde (an Vegetation) gibt, zu einem Schmuck für sie gemacht, um die Menschen (damit) auf die Probe zu stellen (und zu sehen), wer von ihnen am besten handelt. Und wir werden das, was es auf ihr (an Vegetation) gibt, (versengen und das Fruchtland) zu einer ausgedörrten Stelle machen. Oder meinst du, dass die Leute der Höhle und der Inschrift (eines) von unseren Zeichen waren, worüber man sich (besonders) wundern müsste? (Damals) als die Männer sich in die Höhle zurückzogen und sagten: "Herr! Schenk uns Barmherzigkeit von dir und bereite uns in unserer Angelegenheit einen rechten Weg !" Da schlugen wir ihnen in der Höhle aufs Ohr (so dass sie für) eine (ganze) Anzahl von Jahren (betäubt/ wie tod waren). Hierauf weckten wir sie auf, um in Erfahrung zu bringen, welche der beiden Gruppen am ehesten errechnen würde, eine wie lange Zeit sie (in der Höhle) verweilt hatten.

Wenn man sich die Aussagen dieser Verse betrachtet, so fallen folgende Schwerpunkte auf, die mit dem Kommen des Dadjal in Verbindung gebracht werden könnten: Allah hat sich kein Kind zugelegt – wer so etwas behauptet, begeht große Sünde. Wer tut dies? Die Kirche. Es ist denkbar, dass der Dadjal sich als Sohn Gottes oder dessen Stellvertreter (Papst) ausgibt und von der Kirche als solcher präsentiert wird.
Zweitens: Die Erde kann große Erträge hervorbringen und ausgedörrt sein. Dies sind Prüfungen von Allah. Es wird über den Dadjal berichtet, dass er Regen und Dürre als Waffen einsetzen wird – die Gläubigen sollen jedoch wissen, dass dies alles nur Prüfungen von Allah sind und nur das geschieht, was Allah will.
Drittens: Allah führt die Geschichte der Menschen in der Höhle an, die über hundert Jahre lang wie tot dalagen um dann von Ihm wieder auferweckt zu werden. Es ist also möglich, dass jemand wie tot erscheint und wieder aufwacht. Dies macht Allah. Der Dadjal wird ein ähnliches „Wunder“ vorführen mit Allahs Erlaubnis und Allah erinnert uns hiermit daran, dass dies schon früher durch Sein Geheiß geschah.
Die letzten 10 Verse der Sura al Kahf enthalten folgende Botschaft:

Wir lassen sie an jenem Tag (des Gerichts hilflos und verstört) durcheinander wogen. Und es wird in die Trompete geblasen. Dann versammeln wir sie alle. Und wir führen den Ungläubigen an jenem Tag die Hölle (als ihre künftige Wohnstätte) in aller Deutlichkeit vor, (ihnen) deren Augen (zu ihren Lebzeiten gleichsam) unter einer Decke lagen, so dass sie meiner nicht gedachten, und die nicht zu hören vermochten. Meinen denn diejenigen, die ungläubig sind, dass sie meine Diener an meiner Statt zu Freunden nehmen können? (Nein!) Für die Ungläubigen haben wir die Hölle als Quartier bereit. Sag: Sollen wir euch Kunde geben von denen, die im Hinblick auf (ihre) Werke (dereinst) am meisten verlieren, - (von denen) deren Eifer im diesseitigen Leben fehlgeleitet ist, während sie (ihrerseits) meinen, sie würden es recht machen? Das sind diejenigen, die an die Zeichen ihres Herrn und (die Tatsache) dass sie (dereinst beim Gericht) ihm begegnen werden, nicht glauben. Ihre Werke sind daher hinfällig. Und wir erkennen ihnen (bei der Abrechnung) am Tag der Auferstehung (dafür) keinen Wert zu. Das ist ihr Lohn, (nämlich) die Hölle, dafür, dass sie ungläubig waren und mit meinen Zeichen und meinen Gesandten ihren Spott getrieben haben. Denjenigen (aber), die glauben und tun, was recht ist, werden die Gärten des Paradieses als Quartier zuteil. Sie werden (ewig) darin weilen, ohne den Wunsch zu haben (jemals wieder) daraus wegzugehen. Sag: Wenn das Meer Tinte wäre für die Worte meines Herrn, würde es noch vor ihnen zu Ende gehen, selbst wenn wir es an Masse verdoppeln würden. Sag: Ich bin nur ein Mensch wie ihr, (einer) dem (als Offenbarung) eingegeben wird, dass euer Gott ein einziger Gott ist. Wer nun damit rechnet, (am Tag des Gerichts) seinem Herrn zu begegnen, soll rechtschaffen handeln und, wenn er seinem Herrn dient, ihm niemand beigesellen.

Hier werden die Menschen zum Glauben an den jüngsten Tag und den Tauhid ermahnt, dass es außer Allah keinen anderen Gott gibt. Der Dadjal wird den jüngsten Tag bestreiten und sich als Gott ausgeben – wer also diese Verse verinnerlicht, dem werden seine falschen Behauptungen sofort klar werden.

Um von Seiten der Illuminaten alles für das Kommen des Dadjal, ihres Messias, vorzubereiten, wird die Errichtung der neuen Weltordnung vorangetrieben, die die Menschheit beträchtlich reduzieren, verdummen und in Abhängigkeit versklaven soll, um möglichen Widerstand zu minimieren. Wenn er da ist, wird er – so ist der Plan -von den Agenten der Illuminaten zum König ernannt werden. Seine Armee wird von nie gekannter Stärke sein was Anzahl und Schlagkraft angeht, jedoch nicht was Licht und Glaube angeht, sein Zeichen wird das eine Auge sein. Die Zionisten und der Vatikan werden auf seiner Seite sein und sein Thron wird in Israel sein. Er wird willkommengeheißen von den korrupten Regierungen der Welt um die Weltregierung zu leiten und anzuführen.
Dies ist also das ultimative Ziel, das die Illuminaten antreibt. Und dafür bauen sie die neue Weltordnung auf.

Interessant ist es hier zu sehen, was Paulus in seinem 2. Brief an die Thessalonicher im Neuen Testament vorhersagte, welches exakt diese Dinge beschreibt und auch mit den islamischen Erwartungen übereinstimmt:

Kapitel 2:1-12 Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn JESUS CHRISTUS und unseres Versammeltwerdens zu ihm hin, dass ihr nicht schnell erschüttert werdet in der Gesinnung, noch erschreckt, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief als durch uns, als ob der Tag des Herrn da wäre. Lasst euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens (= DADJAL), welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was GOTT heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel GOTTES setzt und sich selbst darstellt, dass er GOTT sei. Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? Und jetzt wisset ihr, was zurückhält, dass er zu seiner Zeit geoffenbart werde. Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur ist jetzt der, welcher zurückhält, bis er aus dem Wege ist, und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der HERR JESUS verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft, ihn, dessen Ankunft nach der Wirksamkeit des Satans ist, in aller Macht und allen Zeichen und Wundern der Lüge und in allem Betrug der Ungerechtigkeit denen, die verloren gehen, darum dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden. Und deshalb sendet ihnen GOTT eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, auf dass alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.

Im nächsten Post werde ich InshaAllah damit beginnen, die Rolle der Führung der katholischen Kirche zu analysieren, welche schon lange von den Illuminaten infiltriert worden ist.

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